ArchivDeutsches Ärzteblatt24/2000Opel Agila: Große Funktionalität auf kleinem Raum

VARIA: Auto und Verkehr

Opel Agila: Große Funktionalität auf kleinem Raum

Dtsch Arztebl 2000; 97(24): A-1692 / B-1434 / C-1210

Flintrop, Jens

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LNSLNS Ein großzügiges Platzangebot und hohe Innenraum-Variabilität bei kompakten Abmessungen sind die charakteristischen Merkmale des neuen Opel Agila, der ab Herbst beim Opel-Händler steht.


Die Adam Opel AG tritt als erster europäischer Hersteller im schnell wachsenden Microvan-Segment an. Der neue Opel Agila überzeugt mit einem großzügigen Raumangebot: Bei einer Länge von nur 3,50 Metern (24 Zentimeter weniger als der Corsa) und einem Radstand von 2,36 Metern verfügt der Fünftürer über vier bequem zugängliche Sitzplätze und ein Gepäckabteil mit einem Ladevolumen von 240 Litern, das mit wenigen Handgriffen auf 1 250 Liter erweitert werden kann. Ein einfacher Mechanismus macht dabei aus der geteilten Rückbank eine ebene Ladefläche. Im Zusammenspiel mit der großen, weit öffnenden Heckklappe und der niedrigen Ladekante sind auch größere Gegenstände problemlos zu verstauen. Die erhöhte Anordnung der Sitze erleichtert den Ein- und Ausstieg und ermöglicht zusammen mit den großzügigen Glasflächen eine gute Rundumsicht im Verkehrsfluss und beim Einparken.
Angeboten wird der neue Opel-Microvan neben der Basis-Version, die 17 500 DM kostet, in den Varianten Comfort (ab 18 800 DM) und Elegance (ab 21 500 DM). In der Grundausstattung enthalten sind unter anderen eine elektrische Servolenkung, die geteilt klappbare Rückbank, elektrisch verstellbare Außenspiegel und eine elektronische Wegfahrsperre mit Transponder-Technologie. Das Comfort-Modell verfügt zusätzlich über ein Antiblockier-system (ABS), lackierte Außenspiegelgehäuse und Stoßfänger, Seitenschutzleisten sowie Wärmeschutzverglasung. Die Serienausstattung der Topversion Elegance beinhaltet eine Dachreling, Leichtmetallräder, Kopfstützen im Fond, Nebelscheinwerfer, Drehzahlmesser, Zentralverriegelung und elektrische Fensterheber vorn.
Zum Serienstandard aller Agila-Versionen gehören eine steife Fahrgastzelle mit Seitenaufprallschutz, Fahrer- und Beifahrerairbag sowie Gurtstraffer und Gurtkraftbegrenzer vorne. Hinzu kommen entkoppelnde Pedale, die bei einem schweren Frontalaufprall das Verletzungsrisiko des Fahrers verringern. Gegen Durchrostung gewährt Opel eine zwölfjährige Garantie.
Der Opel-Agila-Käufer kann zwischen zwei Motorvarianten auswählen, die beide die Euro-4-Abgasnorm erfüllen und deshalb begrenzt steuerbefreit sind. Der 1,0-Liter-Dreizylinder (43 kW/58 PS) ermöglicht eine Spitzengeschwindigkeit von 142 Stundenkilometern und verbraucht nach Herstellerangaben 6,3 Liter Benzin auf 100 Kilometern. Der etwas spritzigere 1,2-Liter-Vierzylinder (55 kW/75 PS) beschleunigt in 13,5 Sekunden von Null auf Tempo 100, verbraucht durchschnittlich 6,5 Liter Benzin und erreicht eine Spitzengeschwindigkeit von 155 Stundenkilometern.
Gebaut wird der Agila, den die Rüsselsheimer in Kooperation mit dem japanischen Hersteller Suzuki entwickelten, im neuen Opel-Werk im polnischen Gleiwitz. Im ersten Jahr ist eine Produktion von 100 000 Exemplaren geplant. JF


Aufgrund seines kleinen Wendekreises und der kompakten Ausmaße ist der Agila besonders für den Stadtverkehr geeignet.

Funktionell: Mit wenigen Handgriffen wird aus der zweisitzigen Rückbank eine kleine Ladefläche. Fotos: Adam Opel AG
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