Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS . . . Die Statistiken des Quartals 1/1996 belegen, daß kleine Praxen die Gesprächsziffern doppelt so oft wie größere Praxen anschreiben. Dies läßt sich doch medizinisch nicht begründen und muß wegen offensichtlich unwirtschaftlicher Behandlungsweise von der KV beanstandet werden. Schuld am EBMSchleuderkurs sind nicht deren Erfinder, sondern jene "Abrechnungsakrobaten" unter den Niedergelassenen, die den EBM regelrecht ausgeschlachtet haben. Die Hausarztverbände sollten sich gut überlegen, ob sie solche "Fachärzte für Punktzahlvermehrung" auch noch unterstützen.
Wir Ärzte wollen doch eigentlich den kranken Menschen, vor allem den wirklich und schwer Kranken helfen?! Dieses Ziel wird nur erreicht, wenn Leistungsanreize zur Betreuung Schwerkranker geschaffen werden, zum Beispiel ein Praxisbudget mit Zuschlägen für Behandlung von Patienten mit besonders schweren Krankheiten (Krebs, Pflegefälle usw.). Es darf bei den Kassenärzten keine "Sieger oder Verlierer nach Punkten" mehr geben! Sonst habe ich meinen Beruf verfehlt und wäre doch besser Boxer geworden.
Dr. med. Wolfgang Schiechtl, Fichtenweg 4, 93471 Arnbruck
Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Der klinische Schnappschuss

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema

Stellenangebote