ArchivDeutsches Ärzteblatt25/2000Europa: Förderung des gesundheitspolitischen Dialogs

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Europa: Förderung des gesundheitspolitischen Dialogs

EB

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LNSLNS BRÜSSEL. Um den gesundheitspolitischen Dialog zu fördern, haben sich die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesgesundheitsministerium, Christa Nickels, Mitglieder der Gesundheitsausschüsse des Bundestages und des Europa-Parlaments sowie Vertreter der deutschen Ärzteschaft in Brüssel getroffen. Vor dem Hintergrund der Urteile des Europäischen Gerichtshofs zur grenzüberschreitenden Inanspruchnahme medizinischer Leistungen erklärte der SPD-Gesundheitsexperte Klaus Kirschner, die wachsende Bedeutung Europas wirke sich gravierend auf die Gesundheitspolitik in den Mitgliedstaaten aus. Daher war eines der Themen, ob die Dienstleistungs- und Warenverkehrsfreiheit uneingeschränkt auch für die nationalen Gesundheitssysteme gelten solle, oder ob es nötig sei, entsprechende EG-Vertragsbestimmungen zu ändern.
Weiterer Schwerpunkt der Gespräche war die gesundheitspolitische Strategie der EU-Kommission. In deren Mittelpunkt sollen die rasche Reaktion auf Gesundheitsgefahren, Gesundheitsförderung und Prävention stehen. EB
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