ArchivDeutsches Ärzteblatt25/2000Psychiatrie: Ambulante Versorgung gestärkt

SPEKTRUM: Nachrichten - Aus Bund und Ländern

Psychiatrie: Ambulante Versorgung gestärkt

Bühring, Petra

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS KÖLN. Die Gesundheitsreform 2000 habe bessere Voraussetzungen für psychisch Kranke geschaffen, selbstbestimmt im eigenen Umfeld zu leben, erklärte Erwin Jordan, Staatssekretär im Bundesgesundheitsministerium, bei einer Tagung des Dachverbandes Psychosozialer Hilfsvereinigungen in Köln. So sei die Soziotherapie als Regelleistung in die Gesetzliche Krankenversicherung aufgenommen worden, deren Richtlinien zurzeit vom Bundesausschuss der Ärzte und Krankenkassen erstellt werden. Hierbei soll eine therapeutische Begleitung psychisch Kranken nach dem Klinikaufenthalt helfen, die Möglichkeiten der ambulanten Versorgung zu nutzen.
Psychiatrische Abteilungen an Kreiskrankenhäusern könnten jetzt Instituts-Ambulanzen einrichten. Auch die Stärkung der Patientenrechte komme psychisch Kranken zugute: Die Kassen seien verpflichtet worden, unabhängige Einrichtungen zur Patientenberatung zu fördern. Schließlich seien Konzepte der „Integrierten Versorgung“, die die Gesundheitsreform anstrebt, in der Psychiatrie verwirklicht worden. Diese müssten nur breiter in die Praxis umgesetzt werden, forderte Jordan. pb
Anzeige

Kommentare

Die Kommentarfunktion steht zur Zeit nicht zur Verfügung.

Fachgebiet

Zum Artikel

Der klinische Schnappschuss

Alle Leserbriefe zum Thema

Stellenangebote