ArchivDeutsches Ärzteblatt25/2000Ursodesoxycholsäure bei Hepatitis C

MEDIZIN: Referiert

Ursodesoxycholsäure bei Hepatitis C

Dtsch Arztebl 2000; 97(25): A-1759 / B-1487 / C-1385

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LNSLNS Bei Patienten mit einer chronischen Autoimmun-Hepatitis findet man häufig eine Hypergammaglobulinämie und verschiedene Autoantikörper; ein ähnlicher Befund ist jedoch auch nicht selten bei Patienten mit chronischer Hepatitis C zu erheben. Die Autoren untersuchten den Einfluss von 600 mg Ursodesoxycholsäure, für ein Jahr verabreicht, auf verschiedene Laborparameter bei Patienten mit einer autoimmunassoziierten chronischen Hepatitis C. AST (GlutamatOxalactat-Transaminase), ALT (Glutamat-Pyruvat-Transaminase) und Gamma-GT (Glutamat-Transferase) sowie die ANA-(antinukleäre Antikörper-) und ASMA-(Antikörper gegen glatte Muskulatur-)Titer nahmen unter der Therapie mit Ursodesoxycholsäure signifikant ab, sodass die Autoren empfehlen, bei einer autoimmunassoziierten chronischen Hepatitis C einen Therapieversuch mit Ursodesoxycholsäure zu unternehmen. w

Nakamura K, Yoneda M, Takamoto S et al.: Effect of ursodeoxycholic acid on autoimmune-associated chronic hepatitis C. J Gastroenterol Hepatol 1999; 14: 413–418.
Second Department of Medicine, Asahikawa Medical College, Asahikawa, Japan

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