ArchivDeutsches Ärzteblatt25/2000Fremdkörperingestionen im Kindesalter: Chemotherapie bei HNO-Tumoren wenig effektiv

MEDIZIN: Referiert

Fremdkörperingestionen im Kindesalter: Chemotherapie bei HNO-Tumoren wenig effektiv

Dtsch Arztebl 2000; 97(25): A-1763 / B-1513 / C-1405

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Zu dem Beitrag von Dr. med. Ulf Winkler Prof. Dr. med. Jobst Henker Prof. Dr. med. Edgar Rupprecht in Heft 6/2000
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LNSLNS Eine Metaanalyse von 63 randomisierten Studien aus den Jahren 1965 bis 1993 konnte nur geringe Vorteile einer Chemotherapie zusätzlich zur lokoregionalen Therapie bei HNO-Tumoren feststellen. Für diese Studie wurden Daten von insgesamt 10 741 Patienten mit Plattenepithelkarzinomen von Oropharynx, Mundhöhle, Larynx und Hypopharynx ausgewertet.
Aufgrund dieser Datenlage halten die Autoren der Metaanalyse die routinemäßige neoadjuvante oder adjuvante Chemotherapie für debattierbar und bei speziellen Fragestellungen (zum Beispiel Larynxerhaltung) nur im Rahmen von kontrollierten Studien durchführbar. acc

Pignon JP et al.: Chemotherapy added to locoregional treatment for head and neck squamous-cell carcinoma: three meta-analyses of updated individual data. Lancet 2000; 355: 949–955.
Dr. J. P. Pignon, Department of Biostatistics and Epidemiology, Institut Gustav-Roussy, 39 Rue Camille Desmoulins, 94 805 Villejuif cedex, Frankreich.

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