ArchivDeutsches Ärzteblatt26/2000Christentum: Sprachschatz des Kalten Kriegs

SPEKTRUM: Leserbriefe

Christentum: Sprachschatz des Kalten Kriegs

Lippold, Karl

Zu dem Leserbrief „Es gab keine Pluralität in der DDR“ von Volker Rathke in Heft 21/2000, der sich auf den Leserbrief „Menschenbild Christi nachlesen“ von Dr. Manfred Schleyer in Heft 13/2000 bezog:
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LNSLNS Wenn man den Brief liest, wird man den Eindruck nicht los, dass auch im neuen Jahrhundert der Sprachschatz von Inquisition und kaltem Krieg nicht ausgestorben ist. Warum opfert das DÄ dafür so viel Raum? Da ist man fast geneigt, der sich daran an-schließenden Zuschrift von Prof. Dr. Remke Recht zu geben. Übrigens ist in 40 Jahren DDR niemand Hungers gestorben, und es musste auch niemand auf Parkbänken seine Nächte verbringen, wie man es jetzt allenthalben sieht. In den langen Jahren einer christlich geführten BRD gehörte dieses Land zu den Spitzenexporteuren von Rüstungsgütern. Zeitweise wurde der zweite Platz im Weltmaßstab eingenommen. Wäre es nach christlichem Verständnis nicht besser gewesen, statt Waffen zum Beispiel Getreide zu exportieren?
Dr. Karl Lippold, Lindenstraße 7, 99444 Blankenhain
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