ArchivDeutsches Ärzteblatt26/2000Zoledronsäure bei tumorinduzierter Hyperkalzämie

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Zoledronsäure bei tumorinduzierter Hyperkalzämie

Dtsch Arztebl 2000; 97(26): A-1836 / B-1550 / C-1446

EB

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LNSLNS Krebspatienten mit tumorinduzierter Hyperkalzämie sprechen therapeutisch besser auf Zometa® (Zoledronsäure zur Injektion) an als auf Pamidronat (Aredia®, Novartis Pharma), dem gegenwärtigen therapeutischen Standard. Dies belegen Daten, die auf der Jahresversammlung der American Society of Clinical Oncology (ASCO) in New Orleans vorgestellt wurden. Zometa ist ein hoch wirksames Bisphosphonat. Die Daten der Studie wurden aus zwei randomisierten, doppelblinden multizentrischen Studien gesammelt, in denen die Resultate von 275 auswertbaren Patienten verglichen wurden, die eine Einzeldosis von 4 oder 8 mg Zometa als Infusion über fünf Minuten oder 90 mg Pamidronat als Infusion über zwei Stunden erhielten.
Am zehnten Behandlungstag wurden die Serumcalciumspiegel bei 88,4 und 86,7 Prozent der mit 4 beziehungsweise 8 mg Zometa behandelten Patienten korrigiert. Im Vergleich hierzu erreichten nur 69,7 Prozent der Patienten in der Pamidronatgruppe korrigierte Serumcalciumspiegel. Zusätzlich war die mittlere Dauer der „complete response“ (Normalisierung des korrigierten Serumcalciums) signifikant länger bei den mit Zometa als bei den mit Pamidronat behandelten Patienten (32 und 43 Tage für 4 und 8 mg Zometa und 18 Tage für 90 mg Pamidronate). EB
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