ArchivDeutsches Ärzteblatt27/2000Entwicklungshilfe: Einseitige Ausrichtung

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Entwicklungshilfe: Einseitige Ausrichtung

Dtsch Arztebl 2000; 97(27): A-1848 / B-1560 / C-1456

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LNSLNS Entwicklungshilfe wird zugunsten von Nothilfe vernachlässigt.

„Wir beobachten zunehmend eine hektische Betriebsamkeit im Katastrophenfall. Dem steht eine geradezu sträfliche Vernachlässigung der langfristigen Perspektive gegenüber.“ Bei der Vorstellung des Jahresberichtes 1999 war dies einer der Hauptkritikpunkte von Josef Sayer, Hauptgeschäftsführer des katholischen Entwicklungshilfswerks Misereor. Dessen Einnahmen sanken 1999 um 4,1 Prozent auf 297,1 Millionen DM. Weil private Spenden zunehmend in die Katastrophenhilfe fließen, forderte Sayer die Bundesregierung auf, den Entwicklungshilfe-Etat aufzustocken. Eine Konzentration auf Nothilfe berge die Gefahr, dass „wir über den Symptomen die Ursachen vernachlässigen“.

Anteil der Entwicklungshilfe am Bundeshaushalt
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