ArchivDeutsches Ärzteblatt27/2000NS-Kindereuthanasie/Der Fall Jussuf Ibrahim: „Das Problem ist ja nicht weg aus unserer Zeit“

POLITIK

NS-Kindereuthanasie/Der Fall Jussuf Ibrahim: „Das Problem ist ja nicht weg aus unserer Zeit“

Dtsch Arztebl 2000; 97(27): A-1864 / B-1572 / C-1468

Korzilius, Heike; Gerst, Thomas

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LNSLNS Interview

Im Gespräch mit dem Deutschen Ärzteblatt nimmt Prof. Dr. med. Eggert Beleites, Präsident der Lan­des­ärz­te­kam­mer Thüringen, Stellung zu
der Kontroverse um den Jenaer Kinderarzt Jussuf Ibrahim (siehe DÄ, Heft 14/2000). Dem 1953 verstorbenen Ehrenbürger der Stadt wird vorgeworfen, an der NS-Kindereuthanasie beteiligt gewesen zu sein. Dies belegt auch der Bericht einer Untersuchungskommission der Universität Jena. Als Beispiel für den Umgang mit der NS-Vergangenheit hat dieser Vorgang bundesweit Aufsehen erregt.

DÄ: Herr Prof. Beleites, Sie sind nach Ihren Äußerungen im Ärzteblatt Thüringen heftig kritisiert worden. Das war vor Abschluss der Untersuchungen der Kommission, die zur Überprüfung der Beteiligung Jussuf Ibrahims an der Kindereuthanasie eingesetzt worden war. Jetzt liegt dieser Untersuchungsbericht auf dem Tisch. Wie stellt sich nun der Sachverhalt für Sie dar?
Beleites: Ich hatte keine Zweifel daran, dass Jussuf Ibrahim in gewisser Weise in das Euthanasieprogramm eingebunden war. Über Euthanasie bei Schwerstkranken und sogar über Eugenik war längst vor dem Nazi-Regime nachgedacht worden. Auch Ibrahim hatte sich damit schon vor dem Dritten Reich auseinander gesetzt. Er verstand wohl unter Euthanasie nicht gleichzeitig auch Eugenik.

DÄ: Wussten Sie denn auch, dass Ibrahim in der NS-Zeit an der Tötung behinderter Kinder in den so genannten Kinderfachabteilungen beteiligt war?
Beleites: Mir war das spätestens klar, nachdem die Habilitation von Susanne Zimmermann vorgestellt wurde. Aber auch das war für mich keine Überraschung, denn ich wusste, dass in der NS-Zeit sehr viele Kinderkliniken und psychiatrische Einrichtungen in das Tötungsprogramm involviert waren. Ibrahim schrieb, und das ist nun mit dem Kommissionsbericht nachgewiesen, den Vermerk Euthanasie auf mehrere Überweisungsscheine. Er schickte mit dem Ziel der Tötung, so sagt es uns die Kommission, Kinder in die Heilanstalt Stadtroda, wohlwissend, dass dort entschieden wurde, ob die Kinder weiterleben oder getötet werden. Dabei muss man auch wissen, dass es Eltern gab, die das ausdrücklich so wünschten, weil sie meinten, mit ihrem behinderten Kind überfordert zu sein.

DÄ: Wenn diese ganzen Umstände schon so lange intern bekannt waren, warum kommt die Diskussion um Ibrahim so spät?
Beleites: Das ist wohl ein Stück verdrängt worden, auch weil man in Ibrahim eine ausgesprochen verehrungswürdige Person sah. Er war vielleicht etwas zu sehr auf ein Denkmal gehoben worden. Das kann ich nicht beurteilen. Es gibt heute noch sehr viele Menschen, die Ibrahim kannten, die stark von ihm beeindruckt waren, als Kinder in der Klinik lagen und sich erinnern, von ihm gerettet worden zu sein.
Der „Fall Ibrahim“ sollte deshalb für uns Anlass sein, dass wir uns mit Euthanasie auseinander setzen. Was ist Euthanasie? Was verstehen wir darunter? Warum beteiligte Ibrahim, der offenbar eine humanistisch gebildete Person war, sich überhaupt daran? Ich möchte den Bogen spannen zu unserer heutigen Zeit.
DÄ: Bei allen Differenzierungsbemühungen vermissen viele zunächst eine klare Aussage, nämlich die Verurteilung von Ibrahims Handeln. Dann kann man immer noch nach den Zeitumständen fragen. Haben Sie diesen Aspekt nicht deutlich genug herausgestellt?
Beleites: Ich sage ganz klar: Ich lehne aktive und passive Sterbehilfe ab. Ich lehne aktive Sterbehilfe zur heutigen Zeit ab, das heißt in einer Zeit, in der es eine Palliativmedizin gibt, in der wir ordentlich mit Schmerzbehandlung und ähnlichen Dingen umgehen können. Dafür habe ich mich in den – jetzt spannen wir ruhig den Bogen – Grundsätzen der Bundes­ärzte­kammer zur ärztlichen Sterbebegleitung eingesetzt. Dort sagen wir ganz eindeutig: Die Ärzteschaft lehnt aktive Sterbehilfe ab und verurteilt auch die passive Sterbehilfe. Wir sagen heute darin – und das gab es bislang so noch nicht: Ärzte haben sogar die Pflicht, Patienten bis zum Tod zu behandeln. Wir dürfen zwar heute unter gewissen Umständen entscheiden, ob wir kurative oder palliative Medizin betreiben oder beides überlappend. Diese Möglichkeit hatte Ibrahim nicht.

DÄ: Wenn Sie sagen, Ibrahim hätte diese Möglichkeit nicht gehabt und man müsse Euthanasie erst einmal definieren, könnten Ihnen Kritiker dann nicht vorwerfen, Sie versuchten, sein Verhalten zu rechtfertigen?
Beleites: Nein. Ich betrachte Rassenhygiene, Massenmord, Tötung zum Zweck der Ressourceneinsparung als schwerste Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Selbst die Vorstellung, besser heilen zu können, wenn unheilbares Leben vernichtet wird, empfinde ich als grauenhaft.

DÄ: Aber man müsste dann auch klar sagen: Ich verurteile das Handeln von Ibrahim zu dieser Zeit. !
Beleites: Gerade das ist mir zu einfach. Wenn wir über die Person Ibrahim urteilen, ohne dass die Gesamtumstände ganz klar sind, werden wir falsch urteilen und damit keinen Gewinn für heutige Haltungen und für zukünftige Gesellschaftsgestaltung haben. Wenn wir allein die Tat verurteilen, muss wenigstens klar sein, welche Gedanken zu ihr führten. Sonst machen wir – die Nachlebenden – es uns zu einfach.
Zur Beurteilung der Person Ibrahim sollte wenigstens bekannt sein, dass er nach dem damaligen Sprachgebrauch kein „Arier“ war. Das spielte sicher eine Rolle. Er hatte schon vor 1933 den Antrag auf Aufnahme in die NSDAP gestellt, der allerdings abgelehnt wurde. Warum auch immer. Es sollte zudem klar sein, dass Ibrahim noch zur Kaiserzeit auf den Lehrstuhl eines ganz jungen Fachgebiets berufen wurde, den viele Leute gar nicht wollten, der von Staats wegen eingerichtet worden war, weil
es eine unheimlich hohe Kinder- und Säuglingssterblichkeit gab. Ibrahim wirkte in verantwortungsvoller Position unter vier verschiedenen Regimen – Kaiserzeit, Weimarer Republik, NS-Zeit, DDR; dazu gehört sicherlich eine gewisse opportunistische Haltung.
Im Dritten Reich wurden die bestehenden Vorstellungen zur Euthanasie in die Tat umgesetzt. Es hatte ja vorher die Diskussion darum gegeben, und da können wir auf Ernst Haeckel oder noch weiter zurückgehen. Haeckel war bis 1919 in Jena ein anerkannter Ordinarius, der den Darwinismus und die Eugenik sehr stützte. Dieses Milieu gab es also auch in Jena. Es war geradezu aktuell, dass man sich mit Eugenik, mit dem „Ausmerzen“ von Krankheiten, beschäftigte. Später wurden überall Rassenwissenschaftler berufen, sie wurden häufig sogar zu Rektoren der Universitäten ernannt – so auch in Jena. Und in dieser Gemengelage wurden die Stätten eingerichtet, wo das so genannte lebensunwerte Leben vernichtet wurde. Jussuf Ibrahim hat sich dem gestellt. Er sympathisierte vielleicht selber damit, was aus unserer Sicht verwerflich wäre. Aus unserer Sicht unterlag er einem Irrtum. Ibrahim bekannte sich aber merkwürdigerweise offen zur Kindereuthanasie, die gesetzlich nicht gestattet war und heimlich durchgeführt wurde. Er sprach so offen über Euthanasie, dass er deshalb von der Berliner Zentrale zur Durchführung der Euthanasie über den Jenaer Rektor Karl Astel einen Verweis bekam.

DÄ: Aber muss man nicht dennoch den Standpunkt vertreten: Dieses Handeln lehnen wir ab. Eine solche Person kann uns heute unmöglich Vorbild sein?
Beleites: Für uns sollte es nicht darum gehen, den Namen zu tilgen, und danach ist alles in Ordnung. Ich möchte – und ich sage das ganz deutlich – keine Euthanasie in Deutschland mehr haben, schon gar nicht durch ärztliche Hand, weil ich das Arzt-Patienten-Verhältnis nicht gestört haben will, weil ich den Arztberuf als Lebensgaranten haben möchte. Ich möchte mich deswegen mit dem Problem auseinander setzen, warum Menschen, die humanistisch gedacht haben, überhaupt dahin kommen konnten, Euthanasie als richtig zu empfinden. Dazu muss ich mir die Zeitumstände immer wieder vor Augen führen. Nur wenn mir das gelingt, kann ich Lehren aus der Vergangenheit ziehen und sagen: In Zukunft wollen wir das nicht, oder: Lasst euch nicht wieder von einem Zeitgeist – oder wie wir das nennen wollen – in die Irre leiten.
DÄ: Aber zu sagen, ich verurteile das Handeln Ibrahims, egal, wie die Zeitumstände waren, das ginge Ihnen zu weit?
Beleites: Ja. Ich habe hier nicht zu urteilen. Ich bin kein Strafrechtler. Ich muss überlegen, wie passt das Verhalten des Arztes Ibrahim in unsere heutige Zeit. Dürfen wir den Namen Ibrahim gar nicht mehr nennen, oder müssen wir ihn sehr differenziert gebrauchen, mit allem Für und Wider? Oder kann Ibrahim unbesehen Vorbild sein? Und da muss ich sagen, er ist für mich nicht unbesehen ein Vorbild. Das bedeutet aber nicht, dass ich Gut gegen Böse aufwägen will. Das können wir nicht.

DÄ: Das könnten Ihnen Kritiker schon unterstellen . . .
Beleites: Das will ich aber gerade nicht. Euthanasie lehnen wir ab. Wenn Sie die Grundsätze zur Sterbebegleitung genau lesen, steht dort, dass die Entscheidung über eine kurative oder palliative Behandlung nie aus wirtschaftlichen Gründen erfolgen darf. Es steht dort auch, dass diese Entscheidung immer individuell gefällt werden muss. Das wird wohl nirgendwo anders so deutlich formuliert. Insofern habe ich meine Lehren aus den Geschehnissen der NS-Zeit gezogen. Ich finde es gut, dass wir nun die Auseinandersetzung um Ibrahim haben und dass wir uns daran reiben können. Wir beginnen damit, die Zukunft zu gestalten.
Zum Beispiel hat Ibrahim im Grunde gesagt: Hier kann ich nichts mehr tun. Überlegt ihr, ob Tötung angebracht ist; ich will es nicht machen, ich stehe nicht zur Verfügung. Ihr könnt überlegen, ob ihr das Ende schnell herbeiführen wollt. Auch die Verlagerung auf andere Kollegen, wie sie Ibrahim vorgenommen hat, sehen wir heute als falsch an.

DÄ: Sind Sie denn sicher, dass Ibrahim nur solche Kinder, die ohnehin wenig später gestorben wären, einer solchen Behandlung zugewiesen hat? Kann man das so fein differenzieren?
Beleites: Nein, Ibrahim schickte auch Kinder nach Stadtroda zur Euthanasie, die überlebt haben, weil die so genannte Kinderfachabteilung eine andere Prognose gestellt hat. Also stellte Ibrahim in diesem oder jenem Fall wohl viel zu großzügig seine Prognosen. Genau kriegen wir das nicht mehr heraus. Ein einziger Euthanasiefall ist uns jedoch schon zu viel. Wie immer im Leben gibt es aber eine breite Grauzone. Die Euthanasie bei Ibrahim betraf vorwiegend schwerstgeschädigte Kinder. Um Kinder, die bei bester Gesundheit waren, ging es sicherlich nicht. Dazwischen liegt aber das, was aus unserer Sicht zu viel war.
Man kann nun sagen, wir lehnen den Namen Ibrahim ab und aberkennen die ihm verliehene Ehrenbürgerschaft. Wir können auch sagen, Klinik, Kindergärten und Straßen dürfen nicht nach ihm benannt bleiben. Ich kann mit all dem leben. Was ich jedoch nicht möchte, ist, dass wir den Namen tilgen und zur Tagesordnung übergehen. Und was ich auch nicht möchte, ist, dass wir sagen: Die Nazis waren alle Verbrecher, wir sind dagegen heute sehr viel bessere Menschen. Ich bin der Meinung, dass auch wir erheblich in Gefahr sind, in Dinge hineinzurutschen, die wir vielleicht gar nicht wollen. Diese Gefahr schwebt mir immer wieder vor Augen. Denken Sie nur an die Diskussionen um den Paragraphen 218 und die Präimplantationsdiagnostik. Die Gesellschaft ist sich uneinig darüber, was sie will. Jeder ist überzeugt davon, dass seine Meinung die absolut richtige ist. Aus der Geschichte lernen ist etwas sehr Schwieriges. Wenn jemand nun einfach den Namen tilgen will und wenn wir uns nicht einmal dazu bekennen, dass unsere Medizin und die damalige Jenaer medizinische Fakultät einem Irrtum erlegen waren, dann ist das in meinen Augen unredlich. Und damit kann ich mich nicht abfinden.

DÄ: Kann man den Fall Ibrahim und andere, die jetzt bekannt geworden sind, als Indiz dafür ansehen, dass die Aufarbeitung der NS-Vergangenheit im Osten zögerlicher verlaufen ist als im Westen?
Beleites: Es gab eine Auseinandersetzung, die fast zu offiziell und indoktrinierend war. Es gab Buchenwald als Gedenkstätte, es gab Filme, die man anschauen musste. Man konnte sich zum Beispiel auch die Gaskammer in der Psychiatrie Bernburg ansehen, wo psychisch Kranke vernichtet wurden.

DÄ: Fand diese offizielle Abrechnung mit dem NS-System statt, ohne dass die Kontinuitäten in den Biografien hinterfragt wurden?
Beleites: Das ist wahrscheinlich genauso schlecht hinterfragt worden wie im Westen. Dafür gibt es mehrere Gründe. Zum einen war die Mehrheit der Bevölkerung in das NS-System verstrickt. Zumindest am Anfang sind die meisten begeistert gewesen. Deshalb hatten auch viele ein Problem damit, sich zur eigenen Mitschuld zu bekennen. Und dies ist nicht nur 1945 ein Problem gewesen, sondern auch 1989.

DÄ: Gibt es heute die gleichen Kontinuitäten wie nach 1945, oder ist ein radikalerer Schnitt erfolgt?
Beleites: Man kann das nicht so einfach sagen. Wir hatten 1989/90 eine ganz andere Situation. Die DDR war nicht ein so verbrecherisches Regime wie das Dritte Reich. Man darf sie nicht miteinander vergleichen, obwohl die sozialistischen Machthaber Kinder der NS-Zeit waren und dort gelernt haben. Sie wandten im Grunde deren Methoden auf ihre Diktatur an – nur in einer nicht so perfekten Art und Weise. Es gab ja schlimme Gefängnisse, und die Stasi-Haft war eine Katastrophe. Aber es gab keine Vernichtungslager wie im Dritten Reich. Insofern war das DDR-Regime dagegen harmlos.

DÄ: Ist es nicht bedenkenswert, dass noch bis 1960 die Hälfte aller Medizinordinarien im Osten ehemalige Mitglieder der NSDAP waren?
Beleites: Das war wie im Westen. Die guten Fachleute, die aus dem Dritten Reich übernommen wurden, waren zu einem sehr hohen Prozentsatz in der NSDAP.
DÄ: Sehen Sie Parallelen zwischen der Mitgliedschaft in der NSDAP und der SED?
Beleites: Bedingt ja. Wer fachlich gut war und nicht in die SED ging, war im Grunde dumm, weil er so keine Karriere machen konnte. Für mich kam die SED auch deshalb nicht in Frage, weil es eine NSDAP gab. Wenn ich deshalb nicht Medizin hätte studieren können, hätte ich einen anderen Beruf gewählt. Ich habe Glück gehabt und durfte studieren. Ich konnte mich sogar habilitieren, hatte aber keine weitere Karrieremöglichkeit. Damit hatte ich mich abgefunden. Es entsprach meiner inneren Einstellung. Im Grunde habe ich den Eindruck, dass ich jetzt im Fall Ibrahim wieder nicht auf der „richtigen“ Linie liege.
Was ich vermitteln möchte, ist, dass wir ordentlich mit der Vergangenheit umgehen müssen. Wir dürfen sie nicht scheuen, sondern müssen sie gut ausleuchten. Wir müssen uns eines sauberen Umgangs mit den Fehlern der Vergangenheit befleißigen; das heißt, wir sollten in erster Linie nach Fehlern suchen und nicht nach Schuld, in der wir uns geradezu reinwaschen können, weil wir eben nicht so belastet sind. Der verhängnisvolle Fehler von Ibrahim und darüber hinaus großer Teile der Medizin in der ersten Hälfte des vorigen Jahrhunderts war die Überzeugung, dass als lebensunwert definiertes Leben mit ärztlicher Hilfe zu beenden sei. Mich stört an der derzeitigen Auseinandersetzung in Jena, dass man sich zu wenig mit dem eigentlichen Problem der Euthanasie auseinander setzt und zu viel mit dem Finger auf die Schuldigen zeigt. Das Problem ist ja nicht weg aus unserer Zeit. Wenn von einigen sogar überlegt wird: Wie gestalten wir die Aufarbeitung so, dass wir selbst eine saubere Weste behalten, dass wir als Fakultät oder Universität ordentlich dastehen, dann halte ich das für einen schlechten Zeitgeist. Das will ich nicht mittragen. Ich weiß aber auch, dass im Grunde keiner begreift, was ich eigentlich will.

DÄ: Herr Prof. Beleites, wir danken Ihnen für dieses Gespräch.

Das Gespräch mit Prof. Beleites führten Heike Korzilius und Thomas Gerst

Prof. Beleites: „Wenn wir die Tat verurteilen, muss wenigstens klar sein, welche Gedanken zu ihr führten.“ Foto: Eberhard Hahne

„Ich möchte nicht
den Namen tilgen und zur Tagesordnung übergehen“
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