ArchivDeutsches Ärzteblatt28-29/2000Freie Berufe: Für geringere Steuerlast

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Freie Berufe: Für geringere Steuerlast

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LNSLNS Das Regierungskonzept geht an Freiberuflern vorbei.
er Bundesverband der Freien Berufe (BFB) verfolgt die von der Bundesregierung geplante Unternehmenssteuerreform mit Skepsis. Sie berücksichtige nicht genügend die Belange der Freiberufler, sagt der BFB-Präsident, Dr. med. Ulrich Oesingmann. Die vorgesehenen Begünstigungen für Kapitalgesellschaften wirken sich beispielsweise für die niedergelassenen Ärzte kaum aus. Deshalb forderten die Delegierten auf der Mitgliederversammlung des Bundesverbandes, den Progressionsverlauf der Einkommenssteuerkurve deutlich abzuflachen und den Spitzensteuersatz auf höchstens 40 Prozent zu begrenzen. Sie verlangten außerdem für Praxisveräußerungen einen höheren Freibetrag als die in der Unternehmenssteuerreform vorgesehenen 100 000 DM.
Hintergrund der Forderung: Die Altersversorgung der Freiberufler beruht – vor allem bei den Ärztinnen und Ärzten – traditionell zu einem großen Teil auf den Verkaufserlösen der Praxen.

Als Präsident des Bundesverbands der Freien Berufe wiedergewählt: Ulrich Oesingmann
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