ArchivDeutsches Ärzteblatt28-29/2000Positive Einstellung zur Gentechnik in der Medizin nimmt zu

POLITIK: Medizinreport

Positive Einstellung zur Gentechnik in der Medizin nimmt zu

Dtsch Arztebl 2000; 97(28-29): A-1952 / B-1648 / C-1541

EB

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS Deutlich mehr als die Hälfte der Bevölkerung (61 Prozent) würde nach einer aktuellen Umfrage von EMNID ohne größere Bedenken rekombinante Arzneimittel anwenden. „Damit stieg die Akzeptanz dieser innovativen Präparate gegenüber 1998 mit 57 Prozent und 1997 mit 50 Prozent signifikant an“, erklärte die Hauptgeschäftsführerin des Verbandes Forschender Arzneimittelhersteller (VFA), Cornelia Yzer. Der VFA hatte in den vergangenen Jahren mehrfach die Einstellung der Bevölkerung zur Bedeutung der Gentechnik in der Medizin überprüft.
Bei der Krebstherapie erwarten 62 Prozent der Befragten entscheidende Fortschritte durch den Einsatz gentechnisch hergestellter Arzneimittel (1997: 45 Prozent, 1998: 53 Prozent). Am zweithäufigsten wurde Aids mit 31 Prozent genannt. Die steigende Akzeptanz der Gentechnik beruht laut Yzer darauf, dass 62 Prozent der Befragten der Meinung sind, dass mögliche Risiken der Gentechnologie weitgehend durch gesetzliche Maßnahmen begrenzt werden könnten (1998: 58 Prozent). Derzeit sind in Deutschland bereits 60 gentechnisch hergestellte Präparate zugelassen. EB

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema