ArchivDeutsches Ärzteblatt28-29/2000Präimplantationsdiagnostik: Ethisch nicht vertretbar

DOKUMENTATION: Diskussion

Präimplantationsdiagnostik: Ethisch nicht vertretbar

Dtsch Arztebl 2000; 97(28-29): A-1964 / B-1603 / C-1464

Pullen, Rupert

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LNSLNS Herrn Dr. Montgomery ist sehr zu danken für sein klares Plädoyer, die Präimplatationsdiagnostik zu verbieten. Dabei bildet weniger die Diagnostik an sich das Problem; vielmehr sind es die Konsequenzen, die sich aus dieser Diagnostik ableiten. Solange therapeutische Möglichkeiten fehlen und solange lediglich die Tötung des ungeborenen Menschen die Folge ist, lässt sich die Präimplantationsdiagnosik ethisch nicht vertreten.
Natürlich ist es Aufgabe eines jeden Arztes, Krankheit zu verhindern. Doch auch hier sind seinem Handeln ethische Grenzen gesetzt. Es ist keine Prophylaxe, eine Erkrankte/einen Erkrankten frühzeitig zu identifizieren und dann zu töten.

Dr. Rupert Pullen
Anemonenweg 1, 42553 Velbert
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