ArchivDeutsches Ärzteblatt28-29/2000Äskulap-Natter: Nicht zum Fürchten

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Äskulap-Natter: Nicht zum Fürchten

Dtsch Arztebl 2000; 97(28-29): A-1966 / B-1663 / C-1475

Szöcs, K.

Zu dem Beitrag „Äskulap-Natter ist Tier des Jahres 2000“ von Gisela Klinkhammer in Heft 7/2000:
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LNSLNS Es wird angenommen, dass sich die Natter am Stock immer nach links windet (siehe Wachtel-Jandrusch: Das Linksphänomen) – dementsprechend geben die profanen Darstellungen (zum Beispiel Embleme oder ähnliches) auch ausnahmslos diese Sachlage wieder.
Mein beigefügtes Foto zeigt jedoch das Gegenteil. Warum? Hierfür gibt es eine einzige, plausible Erklärung, nämlich: Wenn wir die Statue aus kompositorischer Sicht betrachten, so würde eine Schlange, die sich in die umgekehrte Richtung windet, die Einheit sowie das kompositorische Gleichgewicht der Statue (zer)stören. Ein gewichtiger Grund für diese Darstellung.
Die hier von mir reproduzierte Statue datiert sich um die Jahrhundertwende aus der K.u.K.-Monarchie. Sie ist aus Messing und hat eine Höhe von 34 cm, diente ursprünglich als Support für eine Apothekenwaage. Hergestellt dürfte sie in Budapest oder Wien sein. Eigenbesitz. Die einzige Schlange, die ich nicht fürchte.
Dr. K. Szöcs, Robert-Stolz-Straße 11, 67433 Neustadt

Die einzige Schlange, vor der sich unser Leser nicht fürchtet
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