ArchivDeutsches Ärzteblatt5/1996DDR-Psychiatrie: Die Namen der Stasi-Mitarbeiter veröffentlichen
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LNSLNS Leider sind bei allen Diktaturen auch Ärzte beteiligt – so auch beim Unrechts-Staat DDR; glücklicherweise jedoch nur in einem geringen Prozentsatz. Die Feststellung der Autoren der Studie, daß einige Psychiater, die früher als hauptamtliche Stasi-Offiziere tätig gewesen waren, sich nach der Wende, das heißt nach dem Ende des verhaßten zweiten sozialistischen Regimes auf deutschem Boden, nahtlos niedergelassen haben, ist besorgniserregend. Es wäre eine dankbare Aufgabe, die zugänglich zu machenden Namen und Adressen dieser Kollegen im Deutschen Ärzteblatt zu veröffentlichen, insbesondere im Hinblick auf den Schutz der Patienten, den diese vor derartigen Stasi-Mitarbeitern haben müssen.
Prof. Dr. med. Reinhard Vock, Institut für Gerichtliche Medizin der Universität Leipzig, Johannisallee 28, 04103 Leipzig
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