ArchivDeutsches Ärzteblatt28-29/2000Liquidationen: Beschämend

BRIEFE

Liquidationen: Beschämend

Göbel, Arnulf

Zu dem Leserbrief „Liquidationen“ von Dr. med. Martin Strowitzki in Heft 24/2000:
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LNSLNS Den beschriebenen „Moral-“ beziehungsweise „Werteverfall“ finde ich ebenfalls sehr bedauerlich und kann aus der eigenen Erfahrung bestätigen, dass bis auf zwei bis drei wenige noble Ausnahmen, zum Beispiel mein letzter Klinikchef, welcher mir nach stattgehabter Operation in jenem Hause überhaupt keine Rechnung für die Anästhesie seiner Abteilung stellte, allenorts von „Kollegen“ uns (das heißt meiner Frau, ebenfalls Fachärztin, und mir) in der Regel der 2,3-fache Satz (oder auch höher) berechnet wurde und wird, einmal mir sogar (belegbar) von einem operativen Chefarzt eines Hauses, in welchem ich gleichzeitig als Anästhesist arbeitete, mit mehr Ziffern als stattgefunden (. . . und welcher Assistenzarzt innerhalb seiner FA-Weiterbildung würde sich über eine solche Rechnungsstellung des Chefarztes der anderen Abteilung beschweren?).
Dieses Verhalten ist so beschämend, dass man es ruhig öfter im DÄ anprangern sollte!
Dr. med. Arnulf Göbel,
Bergstraße 39, 36100 Petersberg
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