ArchivDeutsches Ärzteblatt28-29/2000Unfallversicherung: Schutz vom Studium bis zum Arzt im Praktikum

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Unfallversicherung: Schutz vom Studium bis zum Arzt im Praktikum

rco

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LNSLNS Um gegen finanzielle Risiken abgesichert zu sein, ist eine private Unfallversicherung ratsam. Im Gegensatz zur gesetzlichen Unfallversicherung gilt die private rund um die Uhr, in der Freizeit und weltweit. Und: Die gesetzliche Unfallversicherung leistet erst ab einem Invaliditätsgrad von 20 Prozent, die private bereits ab einem Prozent. Außerdem bietet die gesetzliche keine Kapitalzahlung wie die private.
Für Medizinstudenten oder Ärzte im Praktikum (AiP) sorgt eine private Unfallversicherung dafür, dass sowohl die berufliche als auch die wirtschaftliche Zukunft nicht gefährdet wird. Die Deutsche Ärzte-Versicherung (DÄV) hat eine Unfallversicherung speziell für Medizinstudenten und AiPler entwickelt. Wer Mitglied im Hartmannbund ist, zahlt etwas geringere Prämien wegen des Gruppentarifs. Die DÄV will mit dieser Police zunächst eine Grundabsicherung erreichen, die später für das Praktische Jahr (PJ) und die AiP-Zeit darüber hinausgehende Leistungsmerkmale aufweist. Die Unfallpolice im Einzelnen: Für einen Medizinstudenten bis zum Physikum ist eine Summe von 100 000 DM im Falle der Invalidität abgesichert. Die Hinterbliebenen sind bei Unfalltod nur mit 5 000 DM abgesichert. Für Medizinstudenten in den klinischen Semestern gelten die gleichen Konditionen. Allerdings kommt die Infektions- und Röntgenklausel hinzu, da ein zusätzliches Risiko durch erhöhte Ansteckungsgefahren besteht.
Erweiterter Schutz
In der nächsten Stufe erhöht sich der Versicherungsschutz. Er wird erweitert vom Medizinstudenten auf das Praktische Jahr. Zu den oben bereits genannten Leistungen wird bei einem Invaliditätsgrad von 90 Prozent die doppelte Entschädigungsleistung gezahlt. So werden aus den anfänglichen 100 000 DM bei Vollinvalidität dann 200 000 DM. Die letzte Stufe ist die des Arztes im Praktikum. Hier gilt bereits die verbesserte Gliedertaxe. Der Verlust einer Hand bedeutet bereits 100 Prozent Bewertung. Die normale Gliedertaxe bewertet die verlorene Hand nur mit 55 Prozent. rco
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