ArchivDeutsches Ärzteblatt30/2000Transplantationsgesetz: Umsetzung genehmigt

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Transplantationsgesetz: Umsetzung genehmigt

Dtsch Arztebl 2000; 97(30): A-2000 / B-1688 / C-1584

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LNSLNS Organentnahme und -vermittlung sind jetzt vertraglich geregelt.
ie Bundes­ärzte­kammer, die Spitzenverbände der Krankenkassen und die Deutsche Krankenhausgesellschaft haben die Entnahme und Vermittlung von Organen vertraglich geregelt. Diese Aufgabe war ihnen 1997 im Transplantationsgesetz übertragen worden. Das Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter­ium hat die Verträge genehmigt.
Künftig koordiniert die Deutsche Stiftung Organtransplantation die Entnahme von Organen. Die Stiftung Eurotransplant in den Niederlanden vermittelt die von der Koordinierungsstelle gemeldeten Organe an geeignete Empfänger. Grundlage dafür sind die Richtlinien der Bundes­ärzte­kammer, die sich an medizinischen Kriterien orientieren.
„Die Verträge schaffen die Grundlage dafür, dass mehr als 13 000 Schwerkranke, die auf ein Spenderorgan warten, künftig eine größere Chance auf eine lebensrettende Transplantation haben“, sagte Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­terin Andrea Fischer. Sie appellierte an die Bevölkerung, über das Thema Organspende nachzudenken. Infotelefon: 08 00/9 04 04 00.
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