VARIA: Feuilleton

Grenzgänger

Dtsch Arztebl 2000; 97(30): A-2047 / B-1732 / C-1628

AE

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LNSLNS „Dreifacher Weltmeister aller Künste“ – so nannte sich Friedrich Schröder gern selbst und fügte seinem Namen, damit er über allen leuchte, „Sonnenstern“ hinzu. Wegen Landstreicherei, Diebstahl und Tätlichkeiten wurde er in eine Erziehungsanstalt eingewiesen, später war er wegen „Dementia praecox“ (Schizophrenie) in stationärer psychiatrischer Behandlung.
Schröder-Sonnenstern ist einer der „Grenzgänger zwischen Kunst und Psychiatrie“, deren Werke der Kölner Nervenarzt und Psychoanalytiker Dr. med. Hartmut Kraft sammelt. Die Werkkomplexe von elf Künstlern aus seiner Sammlung, unter anderem von Friedrich Schröder-Sonnenstern, sind zur Zeit im Museum der Stadt Ratingen zu sehen. Ergänzend dazu zeigt das Museum Grafik und Malerei aus dem Kunstatelier der Rheinischen Landesklinik Viersen und ermöglicht den Besuchern so einen Einblick in das aktuelle Schaffen von
psychiatrischen Patienten und Künstlern. Die Ausstellung „Grenzgänger zwischen Kunst und Psychiatrie“ ist noch bis zum 27. August im Museum der Stadt Ratingen zu sehen. AE
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