ArchivDeutsches Ärzteblatt31-32/2000Hochschulen: Geringes Interesse

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Hochschulen: Geringes Interesse

Dtsch Arztebl 2000; 97(31-32): A-2064 / B-1748 / C-1644

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LNSLNS Nur wenige Hochschulen machen vom neuen Verfahren zur Studienplatzvergabe Gebrauch.

Das neue Verfahren zur Studienplatzvergabe, das erstmals den Universitäten ein Mitspracherecht bei der Auswahl der Bewerber einräumt, stößt bislang auf wenig Interesse. 85 Prozent der Fakultäten haben sich entschlossen, weiterhin ausschließlich die Zentralstelle für die Vergabe von Studienplätzen (ZVS) in Dortmund mit dem Auswahlverfahren zu beauftragen.
Häufiger nutzen die medizinischen Fakultäten die neue Möglichkeit: Immerhin 40 Prozent laden Bewerber zu Auswahlgesprächen ein. Nach dem neuen Verfahren, das die Universitäten jahrelang gefordert hatten, entscheidet zu 55 Prozent die Abiturnote, zu 25 Prozent die Wartezeit und zu 20 Prozent das Votum der Hochschulen. Aus einer dreifachen Anzahl der nachrückenden Bewerber können sich die Hochschulen ihre Studenten aussuchen. Bislang hatte die ZVS die Studienplätze zu 60 Prozent nach der Abiturnote und zu 40 Prozent nach Wartezeit vergeben.
Für das Wintersemester 2000/01 nutzen von den 35 medizinischen Fakultäten die Freie Universität und die Humbolt-Universität Berlin sowie die Universitäten Dresden, Erlangen, Essen, Gießen, Greifswald, Mainz, München, Münster, Rostock, Saarland, Tübingen und Ulm das neue Verfahren.
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