ArchivDeutsches Ärzteblatt31-32/2000Zur Stellung der deutschen Onkologie in Europa: Hohe Entwicklungskosten

MEDIZIN: Diskussion

Zur Stellung der deutschen Onkologie in Europa: Hohe Entwicklungskosten

Dtsch Arztebl 2000; 97(31-32): A-2112 / B-1793 / C-1603

Neis, Wolfgang

zu dem Beitrag Zur Stellung der deutschen Onkologie in Europa von Prof. Dr. med. Dieter Kurt Hossfeld in Heft 11/2000
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LNSLNS Dem Autor ist leider Recht zu geben was die Position der deutschen Onkologie im internationalen Vergleich angeht. Der hierzulande nicht sonderlich ausgeprägte Altruismus verhindert die Schaffung von leistungsfähigen Schwerpunktzentren, effizienten Netzwerken und nationalen und regionalen Tumorregistern. Was die Entwicklung von neuen Arzneimitteln angeht, ist dem Autor jedoch zu widersprechen. Es ist nicht damit getan, „im Lande eine Fülle von überaus erfinderischen Chemikern“ zu haben. Die Entwicklung von einer Chemikalie zum zugelassenen Arzneimittel bedarf nicht nur eines umfangreichen Know-how, sondern auch eines Mitteleinsatzes, der leicht in einige Hundert Millionen DM gehen kann.

Dr. med. Wolfgang Neis
Internationale Klinische Forschung
Hoffmann-La Roche AG Deutschland
Postfach 12 70, 79630 Grenzach-Wyhlen

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