ArchivDeutsches Ärzteblatt31-32/1996Bekanntmachungen: Standardmethoden bei Enzymaktivitätsmessungen

BEKANNTGABEN DER HERAUSGEBER: Bundes­ärzte­kammer

Bekanntmachungen: Standardmethoden bei Enzymaktivitätsmessungen

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LNSLNS Im Dezember 1992 hatte der Vorstand der Bundes­ärzte­kammer beschlossen, neue Standardmethoden zur Bestimmung von Enzymaktivitäten einzuführen und in dem Zusammenhang die in vielen Laboratorien tatsächlich schon heute realisierte Umstellung der Meßtemperatur von 25 ºC auf 37 ºC offiziell festzulegen. Diese Umstellung sollte mit einer zweijährigen Übergangsfrist vom 1. Januar 1994 bis zum 31. Dezember 1995 erfolgen.
Durch Beschluß vom 8. Februar 1996 wurde die Übergangsfrist bis zum 31. Dezember 1997 (Deutsches Ärzteblatt Heft 15 vom 12. April 1996) verlängert. Der Arzt kann bis zu diesem Zeitpunkt wahlweise die alten oder die neuen Methoden verwenden.
Die auf europäischer Ebene eingeleiteten Normungsvorhaben veranlaßten den Vorstand der Bundes­ärzte­kammer in seiner Sitzung am 3. Mai 1996 zu folgender Meinungsbildung:
"Aufgrund der noch offenen fachlichen Diskussion, insbesondere auf europäischer Ebene, sieht der Vorstand der Bundes­ärzte­kammer zur Zeit von einer Beendigung der Übergangsfrist zum 31. 12. 1997 ab. Die Beobachtung der Entwicklung im europäischen Raum im Verlaufe der Jahre 1996 und 1997 wird zeigen, ob und wann die Festlegung auf eine bestimmte Methode der Enzymaktivitätsbestimmungen notwendig ist."
Mit diesem Beschluß wird eine Wahlmöglichkeit zwischen den alten und den neuen Methoden nicht tangiert. Es wird jedoch festgestellt, daß die Übergangsphase, während derer die beiden Methoden wahlweise angewandt werden können, nicht zwingend am 31. Dezember 1997 enden muß. Die Bundes­ärzte­kammer wird mit Blick auf die europäische Entwicklung entscheiden, welche Regelungen nach 1997 maßgebend sein werden.
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