ArchivDeutsches Ärzteblatt33/2000Expo 2000 Mensch – Natur – Technik: Nachdenken über die Zukunft

THEMEN DER ZEIT

Expo 2000 Mensch – Natur – Technik: Nachdenken über die Zukunft

Dtsch Arztebl 2000; 97(33): A-2150 / B-1826 / C-1718

Korzilius, Heike; Krüger-Brand, Heike E.

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS Visionen einer Welt, die dem Prinzip der „nachhaltigen Entwicklung“ folgt – unter diesem Leitmotiv steht die erste deutsche Weltausstellung in Hannover.

Gutes Schuhwerk, Kondition und vor allem viel Geduld sollte der Expo-Besucher schon mitbringen, wenn er sich auf das 170 Hektar große Ausstellungsgelände begibt, denn trotz der Klagen über niedrige Besucherzahlen bilden sich vor den beliebtesten Pavillons und Hallen lange Schlangen, und das Publikum muss teilweise Wartezeiten von mehr als einer Stunde in Kauf nehmen. Wie die Ausstellung die erhoffte doppelte Besucherzahl verkraften soll, bleibt da ein Rätsel, zumal der Besucher viele interaktive Angebote schon jetzt durch zu großen Andrang nicht erproben kann.
Das Konzept der diesjährigen Expo beruft sich auf die Agenda 21 der internationalen Konferenz in Rio de Janeiro von 1992, in der die umwelt- und gesellschaftspolitischen Leitlinien für das 21. Jahrhundert festgelegt worden sind. Der Gedanke der Nachhaltigkeit und Ökologie beim globalen Einsatz von Technik sollte daher im Mittelpunkt stehen – nicht nur in den Präsentationen auf dem Expo-Gelände selbst, sondern auch in knapp 800 weltweiten Projekten. Doch vom ursprünglichen umweltpolitischen Leitgedanken spürt der Expo-Besucher nicht allzu viel. So wird das Prinzip der ökologischen Bauweise – von Ausnahmen wie der „Cyclebowl“ des Dualen Systems oder dem Schweizer Holzpavillon abgesehen – nicht allzu streng befolgt, und für die meisten Gebäude gibt es kein Nachnutzungskonzept.
Die Mammut-Ausstellung ist vielmehr ein Mix aus Infotainment, visionären Erlebniswelten und Multimedia-Spektakel, teilweise mit beträchtlichem technischen Aufwand in Szene gesetzt. Mehr als 170 Länder und internationale Organisationen beteiligen sich an der Weltausstellung. In fünf riesigen Messehallen auf insgesamt 100 000 Quadratmetern sind die Themenparks untergebracht, das inhaltliche Herzstück der Ausstellung. Hier soll der Besucher auf eher „emotionalem Weg“ zur Auseinandersetzung mit den elf Themen – Mensch, Umwelt, Ernährung, Energie, Grundbedürfnisse, Mobilität, Zukunft Gesundheit, Wissen, Zukunft der Arbeit, Planet of Visions, Das 21. Jahrhundert – angeregt werden.
Die Ausstellungsmacher haben weitgehend auf textbasierte, didaktische Informationsvermittlung verzichtet. Sie setzen stattdessen auf Bilder, Filme, Töne und Inszenierungen, um den Preis, dass sich viele interpretationsbedürftige Zusammenhänge nicht erschließen und es beim bloßen „Spaßfaktor“ oder bei schlichtem Unverständnis bleibt. Dennoch sind einige Installationen allein unter ästhetischen Gesichtspunkten sehenswert.
Visuell beeindruckend ist beispielsweise der Planet of Visions (siehe www.planetofvisions.com), eine Inszenierung des belgischen Comic-Künstlers François Schuiten, die sich mit den Zukunftsentwürfen und Träumen des Menschen von einer „besseren“ Welt beschäftigt. Der Besucher betritt die Ausstellung durch die Seiten eines aufgeschlagenen Buches – ein Verweis auf das Medium, in dem das kulturelle Erbe der Menschheit überliefert wird – und gelangt in eine Welt um das Jahr 1000. Bilder von kulturellen und sozialen Errungenschaften dieser Zeit sind auf
riesigen Stoffbahnen zu beiden Seiten eines breiten Durchgangs projiziert.
Anschließend mündet eine Brücke in einen großen Raum, in dem kopfüber von der Decke ein paradiesischer Garten hängt, der sich in einer Wasserfläche spiegelt, untermalt von Vogelgezwitscher und Blätterrauschen: Der Besucher sieht das Paradies – als unerreichbares Spiegelbild. Der Weg führt weiter durch die „Korridore der sprechenden Schriften“: In die Wände sind Inschriften aus verschiedenen alten Sprachen eingeritzt. Berührt man die leuchtenden Schriftsymbole, offenbart sich deren Bedeutung in einem babylonischen Sprachgewirr gleichzeitiger Übersetzungen in verschiedene lebende Sprachen. Schließlich gelangt man in das „Panorama der Utopien“, ein halbrundes 140 Meter langes Panorama mit 35 Meter hohen Gemälden und Theaterkulissen zu unterschiedlichen Themen, wie Mythen, soziale Utopien, Zukunftsentwürfe der Arbeit, der Technik. Die Bilder können von Orientierungsplattformen aus näher betrachtet und in separaten Ausstellungsräumen am Computer erkundet werden.
Technik „vom Feinsten“ fährt auch der Themenpark „Gesundheit“ auf. Dort erzeugen im Ausstellungsraum des „Wassertheaters“ mehr als hundert synchron gesteuerte Videoprojektoren ein riesiges flimmerndes Mosaikbild auf dem Boden und den Wänden. Um einen See sind 120 Entspannungsstühle angeordnet, die den Besucher sanft-vibrierend wiegen und in denen er zu meditativ-sphärischen Klängen ausruhen und seine „Selbst-Balance“ pflegen kann. Eher zur Nebensache geraten die auf einer Screenwand im rückwärtigen Bereich laufenden dreidimensionalen Filme, die problematische Bereiche des Themas, wie Verstädterung, Überbevölkerung, Industrialisierung, aufzeigen. Die Konzeption der „Entspannungsoase“ stammt von dem japanischen Architekten Toyo Ito. Sie soll auch auf das unterschiedliche Gesundheitsverständnis von West und Ost verweisen: Während im Westen eher die Auffassung herrsche, dass Gesundheit durch Abwesenheit von Krankheit gekennzeichnet werde und durch aktiven Sport erreichbar sei, lege man im Osten eher Wert auf eine ausgeglichene Lebensführung und das Vermeiden von Übermaß, so der Architekt in einem Interview.
Mensch und Maschine
Widersprüchliche Eindrücke hinterlässt die Auseinandersetzung mit dem Themenschwerpunkt „Wissen, Kommunikation, Technik“ in Halle 4. So ist der 170 Meter lange „Science-Tunnel“ der Max-Planck-Gesellschaft eher enttäuschend. Der Laie dürfte die Bilder und Filmprojektionen aus neuesten Forschungsprojekten mit den als Untertitel eingeblendeten kurzen Textschnipseln, gespickt mit Fachbegriffen, kaum verstehen.
Fantasievoll ist hingegen die in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe (ZKM) entstandene Roboter-Installation. 72 entfernt an halbierte Eier erinnernde Gebilde bewegen sich frei durch eine Halle und kommunizieren miteinander. Sie demonstrieren die automatische Generierung von Software-generierten Entscheidungen. Jedes der Objekte meldet über Funk seine Position einem verborgenen Zentralrechner und erhält von diesem zugleich die Position der übrigen Roboter. Die zwischen 1,5 und 3,5 Meter großen Roboter werden von Rollstuhlmotoren angetrieben und gleiten in Schwärmen auf gummibereiften Rädern lautlos durch die dunkle, diffus blau ausgeleuchtete Halle. Versperrt ein Besucher den Weg, lösen die Roboter über sich ändernde Bildprogramme Alarm aus und verändern selbstständig die Richtung oder bleiben stehen. So entsteht ein sich selbst organisierendes, permanent veränderndes Netzwerk (auch ein Symbol für das Internet), in dem Maschinen und Menschen miteinander interagieren. Dabei wirken die „Informationskapseln“ nicht wie sterile High-Tech-Roboter, sondern werden als „natürliche“ Bestandteile der Umgebung wahrgenommen. Eingebaute Laserbeamer projizieren fortwährend Bilder und Videosequenzen auf die glatte, milchig-transparente „Außenhaut“ der Gebilde und tragen zur lebendigen, angenehmen Atmosphäre bei.
Eine Zeitreise in die Zukunft, orientiert an realen Alltagsszenarios, ist in Halle 9 möglich: Auf einem Laufband fährt der Besucher ins Jahr 2100 und blickt von dort zurück in die Gegenwart. Er wird begleitet von der computeranimierten virtuellen Reporterin „Lisa“, die auf Bildschirmen und Videoleinwänden das Geschehen erläutert. Dabei altert sie auf dem Weg in das Jahr 2100 und wird auf dem Rückweg in die Gegenwart zusehends jünger. Der Blick aus einer fernen Zukunft auf das 21. Jahrhundert wird als Gang durch eine Ausgrabungsstätte präsentiert, in der Archäologen zu rekonstruieren versuchen, wie die Menschen der nahen Zukunft gelebt haben. Der Besucher wandert durch die Städte Aachen, São Paulo, Shanghai und Dakar in den zeitlichen Sprüngen 2100, 2070 und 2030 und sieht teilweise befremdlich-skurrile Fundstücke, wie eine ausgestellte Zigaretten-Schachtel (ein Verweis auf die letzte Zigarette, gefunden 2046) oder einen „Kunststoff-Daumenhalter, gebräuchlich als Schmuck oder zur Datenübertragung“. Diese Objekte stehen in einem inhaltlichen Zusammenhang mit den folgenden Szenarien aus dem Jahr 2030, die Alltagssituationen von Menschen in den vier Städten darstellen. Wer die „Hintergrund-Storys“ und die komplizierte Struktur des Themenparks verstehen will, sollte sich möglichst vorab im Internet informieren oder aber genügend Zeit für den Besuch einkalkulieren.
Architektonisch Visionäres neben eher Folkloristischem bieten die Pavillons der Nationen dem Besucher. Gelüstet es einen nach dem Streifzug durch die Themenparks mit ihrer eher kühlen und futuristischen Atmosphäre nach Behaglichkeit, ist man im finnischen Pavillon an der richtigen Adresse. Hier werden modernste Computertechnologie und Naturerleben auf einzigartige und für das Land charakteristische Weise kombiniert. Natur und Landschaft Finnlands inspirierten die Architekten des Pavillons, Sarlotta Narjus und Antti-Matti Siikala – äußerlich erkennbar an der Fassade aus wärmebehandeltem Kiefernholz. Holz als Baustoff dient vielen Nationen als Symbol für einen ökologisch sinnvollen Umgang mit den Ressourcen dieser Erde.
Die Finnen empfangen den Besucher in einem „Kinderparadies“. Von den Wänden der schmalen, langen Eingangshalle prangen auf der linken Seite phantasievolle, bunte Kinderzeichnungen, in die moderne Kommunikationstechnologie wie selbstverständlich einbezogen ist: So bestehen beispielsweise die Blätter der gezeichneten Bäume aus Mobiltelefonen. Auf der linken Seite des Raumes läuft ein Zeichentrickfilm: Hauptfiguren sind Tiere in einem Märchenwald, mit denen die Besucher dank modernster Computertechnologie interagieren können. Durch ein finnisches Birkenwäldchen im Atrium des Pavillons gelangt man in die zweite Etage. Scheinbar über den federnden Grund eines Tannenwaldes gelangt man in einen langen, schmalen, abgedunkelten Raum, dessen gesamte rechte Seite eine Leinwand einnimmt. Mit unscheinbaren Mitteln suggeriert die Multimedia-Präsentation dem Betrachter, er befinde sich inmitten einer Waldlandschaft mit Blick auf einen idyllischen See. Unter den Besuchern, die sich – wie in den übrigen Pavillons – zahlreich durch die Gänge schieben, breitet sich andächtige Stille aus. Unterbrochen wird diese nur ab und an durch das Klopfen eines Spechtes, ein zartes Plätschern, wenn die auf dem Wasser kreisende Ente untertaucht, oder die Rufe einer Schar Wildgänse, die scheinbar über den Köpfen der Betrachter in der Ferne verschwindet.
Beeindruckende Architektur
Nach dem Aufatmen in den finnischen Wäldern geht es wieder hinaus aufs weitläufige Expo-Gelände. Viele Nationen-Pavillons beeindrucken durch ihre außergewöhnliche Architektur. Die Dänen beispielsweise haben sich einer strengen Geometrie verschrieben. Eine Halbkugel, eine Pyramide und ein Würfel aus Glas bilden einen Gebäudekomplex, der von Wasser umgeben ist. In Form eines sich öffnenden Blütenkelches hat Architekt György Vadász die 20 Meter hohe Holzkonstruktion der Ungarn gestaltet. 3 300 Quadratmeter Rotfichte wurden auf eine Stahlkonstruktion aufgesetzt. Im Osten und im Westen geben die Holzwände zwei Eingänge frei – ein Symbol für die Öffnung des ehemaligen Ostblockstaates nach Westen. In der Mitte des Pavillons befindet sich ein Platz, der mit weißen Sonnensegeln überspannt ist. Darunter, an den Innenfassaden, vermitteln auf Bildschirmen und Leinwänden Filme ein folkloristisches Ungarnbild.
Landestypische Baukunst führt Nepal den Besuchern vor. Der hinduistisch-buddhistische Tempel, an dessen Pfeilern und Skulpturen 800 nepalesische Familien drei Jahre lang geschnitzt haben, soll das friedliche Zusammenleben der Religionen in dem Himalaya-Staat symbolisieren. Meditative Stimmung kommt beim Besucher jedoch nicht auf – dafür ist der Andrang in der offenen Tempelanlage zu groß.
Die Japaner haben sich für die Expo den Umweltschutz auf die Fahne geschrieben. Architekt Schigeru Bau hat mit dem japanischen Pavillon einen 90 × 45 Meter großen „Naturbau“ geschaffen, dessen Trägerkonstruktion aus 12 Zentimeter dicken Papprollen aus recyceltem Papier besteht. Überzogen ist die Konstruktion mit einer lichtdurchlässigen Haut aus Textil und Papierkunststoff. Auch im Inneren dieser überdimensionalen „Raupe“ dominiert der Umweltgedanke. Auf kleinen Ausstellungsinseln werden multimedial und zum Teil interaktiv das Problem des Kohlendioxidausstoßes und Lösungen zu dessen Eindämmung präsentiert – zuweilen mit einem etwas zu hoch erhobenen Zeigefinger.
Äußerst kreativ führen die Niederländer den Expo-Besucher an die Themen Ökologie, Umwelt, Wohnen heran. Ein Architektenteam aus Rotterdam hat einen 40 Meter hohen Turm aus „gestapelten“ Landschaften entworfen. Der höchste Pavillon der Expo wirkt offenbar bereits durch seine ungewöhnliche Gestaltung als Zuschauermagnet. Lange Menschenschlangen winden sich über die Zugangswege und warten geduldig darauf, sich im Fahrstuhl in das oberste Stockwerk des Gebäudes transportieren zu lassen, wo der Rundgang beginnt. Auf dem Dach – mit einer gu-ten Aussicht auf das Expo-Gelände – überrascht den Besucher ein kleiner See, Windräder sorgen für Strom. Ein Stockwerk tiefer befindet sich ein Kinosaal, der filmisch die Niederlande präsentiert. Die zweite Etage wartet mit einem echten Wald auf – die Bäume sind bis zu 12 Meter hoch. Die Trägerkonstruktion fügt sich in das Gesamtbild ein. Massive Baumstämme, die in Stahlkonstruktionen verankert sind, tragen die darüber liegenden Stockwerke. Der erste Stock fällt gegenüber den anderen deutlich ab. Die ganze Etage ist angefüllt mit endlosen Tischreihen, auf denen dicht an dicht wie in einem Gewächshaus Topfpflanzen stehen – leider keine Tulpen. Durch eine künstliche Dünenlandschaft verlässt man den alles in allem gelungenen Pavillon.
Aufgrund der schlechten Besucherzahlen haben inzwischen rund 3 000 Mitarbeiter der Weltausstellung ihren Arbeitsplatz verloren. Auch sollen mehrere Expo-Pavillons wegen Geldmangels vor der Schließung stehen. Gerechnet wird mit einem betriebswirtschaftlichen Defizit von ein bis zwei Milliarden DM (statt der ursprünglich geschätzten 400 Millionen DM Verlust). Das Expo-Management hat inzwischen Fehler in der Planung und der Öffentlichkeitsarbeit eingeräumt und eine 70 Millionen DM teure Werbekampagne gestartet, die den Besucherandrang ankurbeln soll. Erste Erfolge zeichnen sich offenbar ab. Nach Einschätzung von Expo-Geschäftsführer Reinhard Volk zeigt die Werbekampagne Wirkung. Seit Anfang August liege die Nachfrage nach Vorverkaufskarten erstmals bei mehr als 100 000 Tickets pro Tag, Tendenz steigend.
Heike Krüger-Brand, Heike Korzilius

Die „Roboter-Eier“ im Themenpark Wissen bewegen sich frei durch die geheimnisvoll blau ausgeleuchtete Halle. Foto: dpa

Der niederländische Pavillon ist das höchste Gebäude der Expo. Offenbar wirkt seine außergewöhnliche Architektur wie ein Zuschauermagnet. Foto: ap

Nützliche Expo-Adressen im Web
Die weltweiten Projekte in Deutschland und der Welt ergänzen die Ausstellungen der Themenparks und der Nationenpavillons. Das „Global House“ ist das Forum für diesen Bereich. In 18 Ausstellungen werden mehr als 100 Projekte aus 50 Ländern präsentiert, die Lösungen für die Zukunftsaufgaben aus der Agenda 21 präsentieren. Unter www.expo2000.de/deutsch/projekte lassen sich zum Beispiel die externen deutschen Expo-Projekte anzeigen und gezielt nähere Informationen und Kontaktadressen abrufen.
Unter www.expo2000.de/deutsch/vision/terravision.html ist ein virtueller Rundgang über das Messegelände möglich. Allerdings sind nur die Außenansichten der Hallen zu sehen, und die Ladezeiten der Seiten erfordern viel Geduld.
Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema