ArchivDeutsches Ärzteblatt33/2000Krankenhaus: Tragikomödisch, witzig und wahr

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Krankenhaus: Tragikomödisch, witzig und wahr

Dtsch Arztebl 2000; 97(33): A-2160 / B-1836 / C-1640

Lanzer, Peter

Zu dem Beitrag „Krankenhaus-Tagebuch: Acht Tage auf Station S“ von Dr. med. Thomas Böhmeke in Heft 21/2000:
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LNSLNS Ich möchte Herrn Kollegen Dr. Böhmeke für seinen Artikel sehr danken. Seine Aufzeichnungen sind tragikomödisch, witzig und wahr. Die Förderung der Sitten im Krankenhaus spiegelt die Geisteshaltung in der postmodernen Gesellschaft, in der wir heute leben. Das Krankenhaus ist als ehemaliger Ort der Barmherzigkeit keine Ausnahme. Aufgrund der Abhängigkeit des Patienten von seinen Helfern (Peinigern) und deren zunehmender Ermangelung an Sympathie macht die allgemein sich verbreitende Unempfindlichkeit gegenüber dem Leid des anderen lediglich krasser. Wir blicken in den Spiegel, und die geistige Armut und stupide Arroganz starren uns an. Es wäre wünschenswert, wenn das Deutsche Ärzteblatt auch weiterhin Beiträge über das Alltagsleben in deutschen Krankenhäusern veröffentlichen würde.
Dr. Peter Lanzer, Herzzentrum Coswig, Lerchenfeld 1, 06869 Coswig
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