ArchivDeutsches Ärzteblatt33/2000Ballondilatation bei Nierenarterienstenose

MEDIZIN: Referiert

Ballondilatation bei Nierenarterienstenose

Dtsch Arztebl 2000; 97(33): A-2168 / B-1875 / C-1750

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LNSLNS Bei einer arteriellen Hypertonie und Nierenarterienstenose hat eine Ballondilatation des Gefäßes offenbar wenig Vorteile im Vergleich zu einer medikamentösen Therapie. Dies zeigte eine randomisierte Studie aus den Niederlanden mit 106 Patienten, die eine arteriosklerotisch bedingte Nierenarterienstenose, einen diastolischen Blutdruck von mehr als 95 mm Hg trotz Medikamentenbehandlung sowie Kreatininwerte unterhalb von 2,3 mg pro Deziliter hatten. Die Nachbeobachtungen nach drei und zwölf Monaten zeigten keine signifikanten Unterschiede bei Blutdruck, Dosierung der antihypertensiven Medikamente und Nierenfunktion zwischen der Gruppe, bei der die Medikamentenbehandlung fortgeführt oder angepasst wurde und der Gruppe, bei der eine Ballondilatation der Nierenarterie mit oder ohne Einlage eines Stents oder eine Bypassoperation an der Arteria renalis durchgeführt wurde. silk
van Jaarsveld B et al.: The effect of ballon angioplasty on hypertension in atherosclerotic renal artery stenosis. N Engl J Med 2000; 342: 1007–1014.
Dr. van Jaarsveld, Stichting Dianet, Brennerbaan 130, 3524 BN Utrecht, Niederlande.

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