ArchivDeutsches Ärzteblatt33/2000Inzidenz des juvenilen Diabetes mellitus in Europa zunehmend

MEDIZIN: Referiert

Inzidenz des juvenilen Diabetes mellitus in Europa zunehmend

Dtsch Arztebl 2000; 97(33): A-2168 / B-1875 / C-1750

acc

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS Die Forschungsgruppe EURODIAB zeigt neue Trends in der Epidemiologie des juvenilen insulinabhängigen Typ-1-Diabetes. Ausgewertet wurden Daten von 44 europäischen Diabeteszentren im Zeitraum von 1989 bis 1994. In einer Population von circa 28 Millionen Kindern traten 16 362 Fälle auf. Die jährliche Inzidenz reichte von 3,2 Fällen pro 100 000 pro Jahr in Jugoslawien bis 40,2 Fällen pro 100 000 pro Jahr in zwei Regionen Finnlands. Die Inzidenz nahm jährlich im Durchschnitt um 3,4 Prozent zu. Besonders Kinder im Alter bis vier Jahren waren mit 6,3 Prozent betroffen, Kinder von fünf bis neun Jahren mit 3,1 Prozent und Kinder von 10 bis 14 Jahren mit 2,4 Prozent. Die Autoren weisen besonders auf die regionalen Unterschiede in der Inzidenz des juvenilen Diabetes mellitus hin. Als besorgniserregend sehen sie die Zunahme der Inzidenz vor allem bei den Kleinkindern. acc

EURODIAB ACE Study Group: Variation and trends in incidence of childhood diabetes in Europe. Lancet 2000; 355: 865–872.
Dr. C. Patterson, Department of Epidemiology and Public Health, Queen’s University of Belfast, Royal Victoria Hospital, Grosvernor Road, Belfast BT12 6BJ, Großbritannien.

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema