VARIA: Personalien

Geburtstage

Dtsch Arztebl 2000; 97(33): A-2185 / B-1854 / C-1746

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LNSLNS Dr. med. Willi Pfeifer, Facharzt für Orthopädie in Kaiserslautern, von 1957 bis 1992 Durchgangsarzt von Berufsgenossenschaften, wurde am 11. August 80 Jahre alt.
Pfeifer ist seit mehr als 50 Jahren auf Landes- und Bundesebene als Sportarzt und in der Sportmedizin beruflich und ehrenamtlich engagiert. Er war an der Entwicklung der Sportmedizin und beim Aufbau des Deutschen Sportärztebundes maßgeblich beteiligt.
Er ist Vereinsarzt des Fußball-Bundesligisten 1. FC Kaiserslautern seit der Gründung der Fußballbundesliga im Jahr 1963. Seit 1996 gehört er dem Aufsichtsrat dieses Fußballclubs an. 1972 betreute er als Sportarzt die Equipe bei den Olympischen Spielen in München; er war Leiter der Sportärztlichen Ambulanz im olympischen Dorf. Außerdem war er Ringarzt bei den Amateur-Box-weltmeisterschaften in München 1982. Lange Jahre war Pfeifer auch Vorsitzender des Sportärztebundes Rheinland-Pfalz e.V.; heute ist er dessen Ehrenvorsitzender. Er ist Ehrenpräsidiumsmitglied des Deutschen Sportärztebundes. Außerdem ist er Mitglied der Ärztekommission des Deutschen Amateur-Boxverbandes. Der Sportbund Pfalz und der Landessportbund Rheinland-Pfalz ehrten ihn mit Ehrennadeln und Ehrenplaketten.
Pfeifer war auch wissenschaftlich-publizistisch tätig, so als Mitglied der Schriftleitung der Zeitschrift „Deutsche Zeitschrift für Sportmedizin“. Er ist Leiter und Geschäftsführer der Sport Reha-GmbH Kaiserslautern für ambulante orthopädische Rehabilitation und Behandlung von Unfallfolgen. Die Bundes­ärzte­kammer ehrte Pfeifer für seinen engagierten Einsatz in der ärztlichen Fortbildung mit der Verleihung der Ernst-von-Bergmann-Plakette. Pfeifer ist Träger des Bundesverdienstkreuzes Erster Klasse. Der Innen- und Sportminister von Rheinland-Pfalz verlieh ihm den „Goldenen Diskus“.

Prof. Dr. med. Horst R. Bourmer, Chirurg, Urologe, Anästhesist aus Köln-Pesch, wurde am 17. August 80 Jahre alt.
Bourmer, geboren in Koblenz, ist mehr als 45 Jahre lang berufspolitisch und politisch aktiv. So war er von 1972 bis 1989 Vorsitzender des Hartmannbundes (Verband der Ärzte Deutschlands e.V.) und ist heute dessen Ehrenvorsitzender. Vizepräsident der Bundes­ärzte­kammer war Bourmer von 1973 bis 1978; 1981 wurde er zum Präsidenten der Ärztekammer Nordrhein (Düsseldorf) gewählt, ein Amt, das er bis 1993 innehatte. Von 1976 bis 1979 war er Mitglied des Vorstandes des Weltärztebundes. Von 1978 bis 1990 war er Präsident der Bundesvereinigung der Deutschen Ärzteverbände e.V. (BDÄ) und von 1986 bis 1998 Präsident des Landesverbandes der Freien Berufe im Lande Nordrhein-Westfalen e.V., der ihn nach 12-jähriger Amtszeit zum Ehrenpräsidenten ernannte. Von 1961 bis Ende 1981 war Bourmer Chefarzt des Städtischen Krankenhauses Köln-Worringen, danach leitete er drei Jahre lang eine Gemeinschaftspraxis in Köln-Worringen. Vor seinem berufspolitischen Engagement im Hartmannbund war er auch im Marburger Bund (Verband der angestellten und beamteten Ärztinnen und Ärzte Deutschlands e.V.) engagiert. Er war von 1961 bis 1968 Zweiter Vorsitzender dieses Ärzteverbandes. Der Ver­tre­ter­ver­samm­lung der Kassenärztlichen Bundesvereinigung gehörte er von 1968 bis 1994 an. Außerdem war er Mitglied des Bundesgesundheitsrates und der Konzertierten Aktion im Gesundheitswesen (bis 1989). Von 1988 bis 1997 war er Vorsitzender des Aufsichtsrates der Deutschen Apotheker- und Ärztebank eG, Düsseldorf. Er war auch Vorsitzender des Ärztebeirates der Central Kran­ken­ver­siche­rung, Köln. Lange Jahre war er auch Vorsitzender des Wissenschaftlichen Instituts der Ärzte Deutschlands (WIAD), Bonn. In Anerkennung seines ärztlichen, politischen und berufspolitischen Einsatzes ist er hoch dekoriert worden, so unter anderem mit der Verleihung der Paracelsus-Medaille der deutschen Ärzteschaft durch den Deutschen Ärztetag, mit der Rudolf-von-Gneist-Ehrengabe des Verbandes der Freien Berufe im Lande Nordrhein-Westfalen und mit dem Großen Bundesverdienstkreuz mit Stern und Schulterband des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland (1991). EB
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