ArchivDeutsches Ärzteblatt34-35/2000Klonierung: Keine Glücksschweine

AKTUELL: Akut

Klonierung: Keine Glücksschweine

Dtsch Arztebl 2000; 97(34-35): A-2197 / B-1900 / C-1773

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LNSLNS Gute und schlechte Nachrichten für Xenotransplanteure
Diejenigen, die daran glauben, dass Menschen jemals Organe von Schweinen erhalten werden, erleben bewegte Zeiten. Einerseits berichteten letzte Woche gleich zwei Forschergruppen, dass ihnen die Klonierung von insgesamt sechs Ferkeln gelungen sei. Dahinter stehen Firmen, die nun hoffen, mit der Methode genetisch veränderte Schweinerassen zu züchten, deren Organe weniger heftig vom Immunsystem des Menschen attackiert werden. Andererseits veröffentlichten US-Forscher zeitgleich einen Bericht, dass sich zumindest in Mäusen nach der Transplantation von Schweinegewebe Viren ausbreiten und mehrere Organe infizieren können. Ein Schlag für das Forschungsfeld war auch die Nachricht, dass eine der führenden Adressen in Sachen Klonierung, das Roslin Institute in Edinburgh, sich aus dem Gebiet weitgehend zurückziehen will.

Geklontes Ferkel: Ein erster Schritt in Richtung Xenotransplantation? Foto: ap
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