ArchivDeutsches Ärzteblatt34-35/2000Sterbehilfe: Keine aktive Euthanasie

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Sterbehilfe: Keine aktive Euthanasie

Dtsch Arztebl 2000; 97(34-35): A-2198 / B-1901 / C-1774

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LNSLNS Die Angebote der Palliativmedizin sollten ausgebaut werden.

Die Bundesregierung lehnt eine Zulassung aktiver Sterbehilfe strikt ab. Das sagte die Parlamentarische Staatssekretärin im Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter­ium, Christa Nickels, Mitte August in Bonn. Auch in Ausnahmefällen könne ein Schwerstkranker einem anderen nicht die Befugnis zum Töten geben, betonte Nickels. Die Deutsche Gesellschaft für humanes Sterben forderte dagegen, dass es Ärzten erlaubt werden sollte, in „Extremfällen“ Sterbenden auf eigenen Wunsch qualvolle Leiden zu verkürzen. Der Präsident der Deuschen Gesellschaft für Palliativmedizin, Prof. Dr. med. Eberhard Klaschik, wandte sich gegen diese Forderung. Statt über vorzeitige lebensbeendende Maßnahmen nachzudenken, müsse das Angebot lindernder Medizin und menschlicher Begleitung ausgebaut werden, forderte Klaschik.

Menschliche Zuwendung anstatt Sterbehilfe fordert die Deutsche
Gesellschaft für Palliativmedizin. Foto: epd
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