ArchivDeutsches Ärzteblatt34-35/2000Novel Food: Immunsystem schützen

BRIEFE

Novel Food: Immunsystem schützen

Dtsch Arztebl 2000; 97(34-35): A-2231 / B-1901 / C-1785

Gerkan, Regine von

Zu dem Medizin-Beitrag „Neuartige Lebensmittel (Novel Food) und Pharmazeutika“ von Prof. Dr. rer. nat. Jozef St. Schell und Elizabeth Schell-Frederick in Heft 28–29/2000:
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LNSLNS Schon 1988 ist es Ciba-Geigy gelungen, durch Rückzüchtung von Forellen und Getreide auf fossile Formen den Nährwert und die Schädlingsresistenz von Nahrungsmitteln deutlich zu erhöhen. Es war ohne Einsatz von Gentechnik und Chemie möglich, die Rückkreuzung – am 15. Juni 1989 unter Nr. 0 35 13 57 zum europäischen Patent angemeldet – gelang mit Hilfe elektrostatischer Felder, woraus diese Urformen entstanden.
Die Forschungsergebnisse wurden zurückgehalten, da sie den Absatz von Pestiziden und Düngemitteln gefährdeten. Stattdessen züchtet man jetzt Getreide, das nur einmal keimt, damit die Bauern kein Saatgut zurücklegen können, sondern immer neues kaufen müssen
und so abhängig von der Pharma- und Agrarindustrie bleiben.
So wird mit Gentechnologie gegen den Welthunger gekämpft! Wer will denn diese verpanschten genmanipulierten Nahrungsmittel, an die unsere Organismen gar nicht angepasst sind? Wer will eine Zwangsimpfung mit jeder Banane mit unübersehbaren Folgen für unser Immunsystem gegen Krankheiten, die man bei einer geregelten Lebensweise und gesunden Ernährung (die dann leider nicht mehr möglich ist) wahrscheinlich niemals bekommen würde? Doch nur die, die damit Profit machen, oder die, die ihre eigene menschliche Begrenztheit nicht akzeptieren können.
Hier geht es auch nicht um Wünsche gut situierter Konsumenten, sondern darum, unser Immunsystem und die großartige Autoregulation, die die Natur uns mitgegeben hat, vor dauerndem Bombardement von außen zu schützen.
Dr. Regine von Gerkan, Regensburger Straße 117, 28215 Bremen
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