ArchivDeutsches Ärzteblatt36/2000Patientenverfügung: Geld für Hausärzte

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Patientenverfügung: Geld für Hausärzte

Dtsch Arztebl 2000; 97(36): A-2268 / B-1936 / C-1819

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LNSLNS Die Deutsche Hospiz Stiftung gibt Tipps für Vorsorgedokumente.
Einen „Zwölf-Punkte-Check“ für Vorsorgedokumente hat die Deutsche Hospiz Stiftung in Berlin vorgestellt. Damit soll es Patienten erleichtert werden, verbindliche Regelungen in einer Vorsorgevollmacht, Vorausverfügung oder Betreuungsverfügung zu treffen. Gleichzeitig soll der Kriterienkatalog Bürgern helfen, Formulare und Unterlagen verschiedener Anbieter von Patientenverfügungen zu überprüfen.
Die Stiftung rät, bereits im Vorfeld einen Arzt einzubeziehen. Er könne aufklären und Informationen geben, sodass konkrete und wohl überlegte Anweisungen getroffen werden. Die Beratung über eine Medizinische Patientenanwaltschaft sollten Hausärzte einmal jährlich durch die gesetzlichen Krankenkassen vergütet bekommen.
Grundlage des Checks ist ein Gutachten des Kölner Verfassungsrechtlers Prof. Wolfram Höfling. Er wies darauf hin, dass sich der Deutsche Juristentag im September mit der Frage zivilrechtlicher Regelungen für Patientenautonomie befassen wird.
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