ArchivDeutsches Ärzteblatt36/2000Pharmaverband: Beschwerde gegen Positivliste

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Pharmaverband: Beschwerde gegen Positivliste

Dtsch Arztebl 2000; 97(36): A-2269 / B-1937 / C-1821

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LNSLNS Der BPI will, dass die EU-Kommission gegen die Arzneimittelliste einschreitet.
Die geplante Positivliste für Arzneimittel widerspricht nach Auffassung des Bundesverbandes der Pharmazeutischen Industrie (BPI) der europäischen Transparenzrichtlinie. Wie BPI-Hauptgeschäftsführer Dr. Hans Sendler sagte, hat der Verband die EU-Kommission zum Einschreiten aufgefordert. Die EU-Richtlinie sehe vor, dass die Hersteller die Aufnahme ihrer Produkte in die Liste beantragen können. Innerhalb einer vorgeschriebenen Frist müsse dann über den Antrag entschieden werden. Nach der deutschen Regelung stelle das Institut für die Arzneimittelversorgung in der Gesetzlichen Kran­ken­ver­siche­rung die Liste erstattungsfähiger Medikamente autonom zusammen. Nur die Pharmaverbände seien berechtigt, Stellungnahmen abzugeben, nicht aber die einzelnen Hersteller. Klagen gegen die Arzneimittelliste seien erst nach In-Kraft-Treten und ohne aufschiebende Wirkung möglich.

Gegner der Positivliste: Hans Sendler Foto: BPI
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