BRIEFE

Honig: Wenig Kompetenz

Dtsch Arztebl 2000; 97(36): A-2303 / B-1967 / C-1751

Klingler, Rochus

Zu dem Varia-Beitrag über den Bundeswettbewerb „Jugend forscht“ in Heft 27/2000 „Ist Aspartam giftig?“ von Günther Dressler:
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LNSLNS Es bleibt ganz klar festzustellen, dass Honig ein Lebensmittel ist und daher der Lebensmittelgesetzgebung unterliegt und nicht dem Heilmittelgesetz. Der Verkauf ist auch nicht an Apotheken gebunden, sondern kann bei jedem „Imker seines Vertrauens“ getätigt werden. Dort kann der Kunde sicher auch einen Blick hinter die Kulissen und auf die interessante Welt der Honigbienen werfen. Wie der Imker Honig und andere Produkte der Bienen fachgerecht zu behandeln hat, bedarf eigentlich nicht der Belehrung durch das DÄ. Zumal sich wenig Kompetenz in der unsinnigen Aussage „kalt schleudern“ zeigt, denn kalt ist relativ, demnach müsste es warm oder heiß geschleuderten Honig geben, diesen gibt es nicht. Geschleudert wird unter Nutzung der Zentrifugalkraft und bei Raumtemperatur, welche, wenn nicht eben in einer beheizten Sauna geschleudert wird, um die 20 Grad Celsius liegt. Warm gewonnene Honige sind Presshonige, diese Honiggewinnung ist hierzulande nicht mehr üblich. Die Stocktemperatur liegt bei etwa 35 Grad Celsius, daher wird der Honig bei der Schleuderung kaum Schaden nehmen . . .
Rochus Klingler, Danziger Weg 14, 66130 Saarbrücken
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