ArchivDeutsches Ärzteblatt36/2000Psychische Folgen politischer Haft

BÜCHER

Psychische Folgen politischer Haft

Dtsch Arztebl 2000; 97(36): A-2308 / B-1998 / C-1858

Bühring, Petra

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LNSLNS Bei politischen Häftlingen in der DDR wurden ab den Siebzigerjahren vor allem psychische Druckmittel eingesetzt: Schikanen durch das Gefängnispersonal, Bespitzelung durch Mitgefangene, Isolationshaft, Androhung von psychiatrischer Zwangsbehandlung. Unter Angsterkrankungen, Depressionen oder posttraumatischer Belastungsstörung leiden die Opfer noch jahrelang.
Die Informationsbroschüre „Psychische Störungen nach politischer Inhaftierung in der DDR“ – mittlerweile in der dritten Auflage erschienen – gibt Auskunft über die Besonderheiten der Haft in der DDR. Mögliche psychische Folgestörungen, deren Behandlung, Entschädigung der Opfer und Begutachtung der Haftfolgeschäden sind die Themen.
Erhältlich ist die Broschüre kostenfrei: Abteilung für Sozialpsychiatrie, Freie Universität Berlin, Platanenallee 19, 14050 Berlin. Telefon: 0 30/84 45 84 01. pb
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