ArchivDeutsches Ärzteblatt36/2000Sildenafil (Viagra): Impotenz durch Schlafapnoe-Syndrom möglich

MEDIZIN: Diskussion

Sildenafil (Viagra): Impotenz durch Schlafapnoe-Syndrom möglich

Dtsch Arztebl 2000; 97(36): A-2325 / B-1986 / C-1869

Laakmann, Otto

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LNSLNS Die Prävalenz des obstruktiven Schlafapnoe-Syndroms wird in der BRD bis zu acht Prozent geschätzt mit einem Manifestationsalter bei Männern zwischen 45 und 55 Jahren. Im Vordergrund der Beschwerden stehen neben zum Teil massiver Tagesmüdigkeit und starkem Schnarchen in immerhin 31 bis 47 Prozent ein Libidoverlust bis hin zur Impotenz. Nach einer diagnostischen Polysomnographie und Einleitung einer Beatmungstherapie (CPAP) lassen sich die genannten Probleme hervorragend bessern, ja zum großen Teil anhaltend heilen! Leider ist das Krankheitsbild des Schlafapnoe-Syndroms bei Urologen weitgehend unbekannt.
Meines Erachtens sollten daher schlafbezogene Atmungsstörungen auch in die differenzialdiagnostischen Überlegungen mit einbezogen werden.

Literatur beim Verfasser

Dr. med. Otto Laakmann
Innere Abteilung
DRK-Krankenhaus Alzey-Worms
55232 Alzey
E-Mail: Inneremed-Alzey@t-online.de

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