BRIEFE

DDR: Korrektur

Dtsch Arztebl 2000; 97(37): A-2382 / B-2055 / C-1907

Rathke, Volker

Zu den Leserbriefen in Heft 26/ 2000, die sich auf den Leserbrief „Es gab keine Pluralität in der DDR“ von Volker Rathke in Heft 21/2000 bezogen:
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LNSLNS In Herrn Schleyers erstem Leserbrief („Menschenbild Christi nachlesen“, Heft 13/2000) kam für mich missverständlicherweise zum Ausdruck, dass es in der DDR eine Neutralität und Pluralität in religiösen Fragen gegeben hätte. Dass es diese nicht gab, bestätigen nun alle an dieser Diskussion Beteiligten. Persönlich kenne ich zwei Menschen, die zu DDR-Zeiten aufgrund ihres Glaubens nicht studieren durften, obwohl sie die fachlichen Anforderungen erfüllten. Ähnliche Fälle kenne ich aus Berichten. Da ich allerdings an zwei Stellen fälschlicherweise eine Verknüpfung mit Geschehnissen aus der UdSSR hergestellt habe, nehme ich die Behauptung, dass „Menschen der DDR nach Sibirien verbannt wurden“, gerne korrigierend zurück.
Weder war noch ist es meine Absicht gewesen zu behaupten, dass in der DDR alles nur schwierig gewesen sei, noch wollte ich DDR und BRD vergleichen.
Nicht nur durch mein Leben in Leipzig, sondern auch durch viele Erzählungen von Menschen weiß ich, dass es durchaus Gutes in der DDR gab, was leider in der Wende übersehen und kaputtgemacht wurde . . .
Volker Rathke, Oberlöh 6, 53545 Linz
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