ArchivDeutsches Ärzteblatt37/2000Erbschaftsteuer: Vorsorge mit Gewinn

VARIA: Wirtschaft - Versicherungen

Erbschaftsteuer: Vorsorge mit Gewinn

Dtsch Arztebl 2000; 97(37): [65]

WZ; rie

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LNSLNS Jedes Jahr werden Milliarden DM an Privatvermögen vererbt – Tendenz steigend. Im Jahr 2002 werden es voraussichtlich 415 Milliarden DM sein. Nicht nur die Erben, auch der Fiskus freut sich über das wachsende Privatvermögen. Betrugen die Einnahmen der Länder an Erbschaftsteuer 1995 noch 3,5 Milliarden DM, waren es 1999 bereits rund sechs Milliarden DM. Die Freude über eine Erbschaft wird geschmälert, wenn das Finanzamt die Erbschaftsteuer einfordert. Ein Problem kann es bedeuten, wenn kein Barvermögen, sondern ein Betrieb oder Grundbesitz vererbt wird. Nicht jeder Erbe verfügt über die finanziellen Mittel, die oft beträchtliche Erbschaftsteuer zu bezahlen.
Eine Möglichkeit der Vorsorge bietet die Victoria Lebensversicherung mit der proVI-Erbschaftsteuer-Police an. Dabei ist der Erblasser die versicherte Person. Die Erben werden als Versicherungsnehmer eingetragen, entrichten die Beiträge und sind im Versicherungsfall bezugsberechtigt. Die Höhe der Versicherungssumme kann entsprechend der zu erwartenden Erbschaftsteuer vereinbart werden. Tritt dann der Versicherungsfall ein, steht ein Kapital zur Verfügung, mit dem die Forderungen des Finanzamtes erfüllt werden können. Die vereinbarte Versicherungssumme garantiert die Victoria vom Tag des Vertragsabschlusses an in voller Höhe. Darüber hinaus wächst das Kapital jährlich durch die Gewinnanteile, die dem Kunden gutgeschrieben werden.
Ein Beispiel: Ein 60-jähriger mittelständischer Unternehmer wird seinem Sohn voraussichtlich ein erbschaftsteuerpflichtiges Betriebsvermögen im Wert von rund 1,2 Millionen DM vererben. Nach Abzug des Freibetrags von 400 000 DM verbleibt ein zu versteuerndes Vermögen von 800 000 DM, auf das in der Steuerklasse I eine Erbschaftsteuer von 15 Prozent – 120 000 DM – zu entrichten ist. Zur Finanzierung dieser Summe schließt der Sohn eine Erbschaftsteuer-Police auf das Leben seines Vaters ab. Hierfür wird – längstens bis zum 85. Geburtstag des Vaters – ein monatlicher Beitrag von 586,32 DM fällig. Stirbt der Vater mit 78 Jahren, werden über die 120 000 DM hinaus nach derzeitigem Stand noch 58 687 DM an Gewinnanteilen (nicht garantiert) ausgezahlt. Zum Vergleich: Würde der Sohn die Summe sparen, stünden ihm nach 18 Jahren rund 126 000 DM zur Verfügung – ohne Zinseinnahmen gerechnet. WZ/Rie
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