ArchivDeutsches Ärzteblatt38/2000Jodmangel: Versorgung hat sich verbessert

AKTUELL

Jodmangel: Versorgung hat sich verbessert

Dtsch Arztebl 2000; 97(38): A-2416 / B-2068 / C-1832

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS An den Vorgaben soll sich nichts ändern.
Die Bundesregierung plant nicht, die ausschließliche Verwendung von jodiertem Speisesalz bei gewerblich hergestellten Lebensmitteln vorzuschreiben. Eine derartige Maßnahme werde von den Bürgern nicht akzeptiert. Das geht aus einer Antwort der Parlamentarischen Staatssekretärin Christa Nickels auf die Frage des Bundestagsabgeordneten Werner R. Schuster (SPD) hervor.
Die Verwendung von Jodsalz in Lebensmittelproduktion und Gastronomie ist nach Angaben von Nickels seit rund zehn Jahren möglich. Insgesamt habe sich die Jodversorgung in den letzten 15 Jahren verbessert. Allerdings bestehe immer noch ein mäßig ausgeprägter Mangel. Pro Jahr werden in Deutschland rund 90 000 Menschen an der Schilddrüse operiert. Meist sei jahrzehntelanger Jodmangel die Ursache. Die Kosten von Krankheiten infolge von Jodmangel betragen nach Darstellung von Nickels circa zwei Milliarden DM pro Jahr.
Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema