ArchivDeutsches Ärzteblatt38/2000Gesundheitssport: Keine „Mucki-Buden“

AKTUELL

Gesundheitssport: Keine „Mucki-Buden“

Dtsch Arztebl 2000; 97(38): A-2418 / B-2072 / C-1834

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS Gesundheits-Akademie plant Initiative „Präventiver Gesundheitssport“

Ärzten soll es künftig leichter gemacht werden, ihren Patienten gesundheitsorientierte Sportangebote zu empfehlen. Die Gesundheits-Akademie Berlin (GAB) zertifiziert in einem bundesweiten Projekt Sportstudios in 20 Städten. Die Bewertung erfolgt nach den Qualitätskriterien der Ärztekammer Berlin und der Deutschen Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention. Sie werden von den Berufsverbänden der Allgemeinärzte, der Orthopäden und Internisten unterstützt.
Geplant ist eine enge Kooperation zwischen Sportanbietern und Ärzten. Damit soll der pauschale Hinweis auf die positiven Wirkungen von körperlicher Aktivität durch konkrete Beratung abgelöst werden.
Derzeit gibt es etwa 160 zertifizierte Sportstudios in Deutschland; bis zum Ende des Jahres sollen es 200 sein. Dabei wird nicht auf Masse gesetzt, sondern auf Qualität, sagte Dr. Klaus-D. Schwanbeck, Geschäftsführer der GAB. Eine ähnliche Initiative existiert bereits für Sportvereine: Bundes­ärzte­kammer und Deutscher Sportbund vergeben ein Qualitätssiegel an Vereine, die gesundheitsorientierte Sportprogramme anbieten.
Im Rahmen des Projektes sollen bundesweit Daten gesammelt werden, um die positive Wirkung des präventiven Gesundheitssports nachweisen zu können. Private Kran­ken­ver­siche­rungen planen zudem, durch Gesundheitstarife zusätzliche Anreize zu schaffen.
Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema