ArchivDeutsches Ärzteblatt38/2000Schreibreform: Zu alten Schreibregeln zurückkehren

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Schreibreform: Zu alten Schreibregeln zurückkehren

Scheubel, Reinhard

Zu den auch im Deutschen Ärzteblatt angewandten neuen Rechtschreibregeln
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LNSLNS . . . Völlig unverständlich war Ihre sowieso irritierend späte und daher doppelt überflüssige Entscheidung, sich seit Anfang dieses Jahres an den „neuen Rechtschreibregeln“ zu orientieren. Fast schon ekelerregend. Die Lesbarkeit hat dies nicht verbessert.
Und – seien Sie versichert: Ihre Leser achten darauf und sind entsetzt gewesen. Wie Sie – zu Recht mit großem Stolz – immer wieder mitteilen, lesen die deutschen Ärzte ihr Ärzteblatt oft und gerne. So auch ich. Ich habe noch kein Blatt ausgelassen, seitdem ich Arzt bin (19 Jahre), auch nicht nach dem Urlaub. Aber man will sich doch dabei nicht mehr ärgern müssen als sowieso aufgrund der allgemeinen Lage nötig!
Der notwendige Schritt der F.A.Z., mit der Rückkehr zur alten Schreibweise, hat erfreulicherweise eine erneute breite und dringend nötige Diskussion über das Thema ausgelöst und damit die Rückkehr zu den alten Schreibregeln eingeleitet.
Daher bitte ich Sie dringend, dem Schritt der F.A.Z. zu folgen und zu den alten Schreibregeln zurückzukehren . . .
Dr. med. Reinhard Scheubel, Hirsch-Gereuth-Straße 5, 81369 München

Anmerkung der Redaktion:
Das DÄ folgt der neuen Rechtschreibung notgedrungen. Die Redaktion richtet sich dabei nach den Regeln, die in der Presse inzwischen üblich sind.
Die Aktion der F.A.Z. hat bisher keine Änderung der neuen Recht-
schreibung bewirken können.

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