ArchivDeutsches Ärzteblatt38/2000Rechte Gewalt: Problematik differenzierter betrachten

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Rechte Gewalt: Problematik differenzierter betrachten

Dtsch Arztebl 2000; 97(38): A-2452 / B-2094 / C-1962

Klein, Dieter

Zu dem „Seite eins“-Beitrag „Deutliche Worte“ von Dr. Thomas Gerst in Heft 33/2000
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LNSLNS So gut gemeint der Kommentar von Herrn Dr. Hoppe ist, so lässt er sich sinngemäß auch dahingehend deuten, dass die ausländischen Ärzte – wären sie nicht nach Deutschland gekommen – in ihrem Heimatland zur Verbesserung des dortigen Gesundheitssystems hätten beitragen können. Diese nicht gerade Ausland-freundliche Sichtweise schüttet Wasser auf die Argumente jener Sozialrevolutionäre, die ohnehin behaupten, wir verdanken unseren Wohlstand im Wesentlichen der Ausbeutung armer Länder.
Auch erscheint es widersprüchlich, dass einerseits die Tätigkeit von knapp 15 000 ausländischen Ärzten in Deutschland als unverzichtbar erachtet wird, andererseits von kostenbewussten Sozialpolitikern (Frau Fischer, Herr Dreßler, gesetzliche Krankenkassen) immer wieder die Existenz von zu viel Ärzten bedauert wird.
Die Problematik ausländischer angestellter oder freiberuflich tätiger Ärzte in unserem sozialen Gesundheitswesen muss differenzierter betrachtet werden als nur in Bezug auf die braune Brille des Nationalsozialismus.
Dr. Dieter Klein, Brucknerallee 69, 41236 Mönchengladbach
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