ArchivDeutsches Ärzteblatt38/2000Rechte Gewalt: Jede Gewalt ist zu verurteilen

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Rechte Gewalt: Jede Gewalt ist zu verurteilen

Dtsch Arztebl 2000; 97(38): A-2453 / B-1922 / C-1964

Wirsam, Dietmar

Zu dem „Seite eins“-Beitrag „Deutliche Worte“ von Dr. Thomas Gerst in Heft 33/2000
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LNSLNS . . . Gewalt gegen Minderheiten darf nicht deshalb verurteilt werden, weil diese Minderheiten in Deutschland eine gute Arbeit geleistet haben und für die Funktion des deutschen Gesundheitswesens oder anderer Wirtschaftszweige von Bedeutung sind, sondern weil sie Menschen sind und ihre Menschenrechte geschützt und respektiert werden müssen. Nicht nur rechte Gewalt ist zu verurteilen, sondern jede Art von Gewalt und Gewalttätern, die Menschen und Menschenrechte verletzen oder gar töten. Fremdenhass ist außerdem kein spezifisch deutsches Problem. Die Darstellung dieses Problems in den Medien lässt leider oft diesen falschen Eindruck entstehen.
Eine in Deutschland besonders schlecht geschützte Minderheit sind ungeborene Kinder, für deren Menschenrechte man sich das Engagement und das Presseecho wünschte, das derzeit der rechten Szene eine ungewollte Publicity verschafft . . .
Dietmar Wirsam, Markt 5, 08485 Lengenfeld
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