ArchivDeutsches Ärzteblatt38/2000Der pulmonale Rundherd: Ergänzende Maßnahmen

MEDIZIN: Diskussion

Der pulmonale Rundherd: Ergänzende Maßnahmen

Witte, Peter

zu dem Beitrag von Priv.-Doz. Dr. med. Hans Hoffmann, Prof. Dr. med. Hendrik Dienemann in Heft 16/2000
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LNSLNS Zur Routinediagnostik pulmonaler Rundherde sollte auch eine Sonographie von Thorax und Abdomen gehören, um zum Beispiel frühzeitig Lebermetastasen, die diagnostisch einfach anzugehen sind, erkennen zu können. Weiterhin sollte vor einer Lungenoperation, insbesondere bei der Verdachtsdiagnose Bronchialkarzinom, auf eine Bronchoskopie in keinem Fall verzichtet werden, auch wenn diese nicht unter dem Versuch der transbronchialen Biopsie zur Klärung der Dignität eines Tumors durchgeführt wird. Die Bronchoskopie ermöglicht die (bioptische) Beurteilung der Bronchialwege und des operativen Absetzungsrandes und kann zusätzlich weitere Erkenntnisse zum Primärtumor liefern sowie postoperative Komplikationen mindern helfen. Bei der präoperativen Lungenfunktionsdiagnostik kann im Gegensatz zu Ihren Anmerkungen, auch nach der von Ihnen angegebenen Literaturstelle 1, auch bei einer forcierten exspiratorischen Einsekundenkapazität (FEV1) unter 2,5 l auf eine Lungenperfusionsszintigraphie verzichtet werden, wenn eine Lobektomie (FEV1 bis 1,75 l) oder eine Segmentresektion (FEV1 bis 1,5 l) absehbar ist. Dr. med. Peter Witte Klinikum Minden Klinik für Kardiologie und Internistische Intensivmedizin Postfach 33 80, 32390 Minden

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