ArchivDeutsches Ärzteblatt38/2000Entstehung, Prophylaxe und Therapie von Durchliegegeschwüren: Schlusswort

MEDIZIN: Diskussion

Entstehung, Prophylaxe und Therapie von Durchliegegeschwüren: Schlusswort

Dtsch Arztebl 2000; 97(38): A-2472 / B-2114 / C-1979

Martin, Michael; Gretzinger, Birgit; Kohlschreiber, Andreas

zu dem Beitrag von Prof. Dr. med. Michael Martin, Birgit Gretzinger, Andreas Kohlschreiber in Heft 23/2000
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS Wir können den Ausführungen von Prof. Germann ohne Vorbehalt zustimmen. Die operative Versorgung von Durchliegegeschwüren ist die schnellste und für den Patienten vorteilhafteste Behandlung. Voraussetzung für die Hauttransplantation ist nach unserer Erfahrung jedoch eine sauber granulierende Wundfläche. Diese ist in der Regel durch Beseitigung von Unterminierungen, konsequente Druckentlastung und topische Behandlung innerhalb eines begrenzten Zeitraums zu erzielen. Hierdurch besitzt die Dekubitusversorgung multidisziplinären Charakter: So kann eine geriatrische Abteilung die initiale Dekubitustherapie und eine chirurgische Abteilung anschließend die plastische Deckung übernehmen. Ausnahmen für dieses zweizeitige Vorgehen sind eine Inoperabilität wegen extremer Hinfälligkeit, eine Ablehnung der Operation durch den Patienten selbst sowie eine mit rascher Abheilung verbundene kleine Wundfläche. Prof. Dr. med. Michael Martin Birgit Gretzinger Andreas Kohlschreiber Personalhaus I, Klinikum Duisburg Zu den Rehwiesen 3, 47055 Duisburg

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema