VARIA: Preise

Verleihungen

Dtsch Arztebl 2000; 97(38): A-2484 / B-2122 / C-1987

EB

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LNSLNS Boothy-Ewards-Award – verliehen von der Aerospace Medical Association, an Dr. med. Lutz Bergau, Leiter des Medizinischen Dienstes der Deutschen Lufthansa AG, Frankfurt/Main, in Würdigung seiner besonderen Leistungen auf dem Gebiet der Flugmedizin. Bergau war im vergangenen Jahr Präsident der Airline Medical Directors Association.

Forschungspreise für neuromuskuläre Erkrankungen – verliehen anlässlich einer wissenschaftlichen Veranstaltung der Bayerischen Neuromuskulären Zentren e.V. im Auftrag der Deutschen Gesellschaft für Muskelkranke e.V. in München, gestiftet von der Firma Aventis Pharma Deutschland GmbH, Bad Soden. Der erste Preis (Dotation: 25 000 DM) ging an die Arbeitsgruppe des Instituts für Medizinische Psychologie und Verhaltensneurobiologie an der Universität Tübingen, der es unter Leitung von Prof. Dr. med. Niels Bierbaumer gelungen ist, ein „psychophysiologisches System zu entwickeln, das es selbst vollständig gelähmten Patienten mit amyotropher Lateralsklerose (ALS) ermöglicht, ohne Motorik und allein mit Hilfe der eigenen Hirnströme verbal und non-verbal zu kommunizieren“, heißt es in der Laudatio.
Der mit 15 000 DM dotierte zweite Preis ging an das Arbeitsteam Dr. med. Johannes Prudlo, Neurologische Universitätsklinik, Privatdozent Dr. rer. nat. Klaus Römer, Abteilung Virologie der Universitätskliniken des Saarlandes in Homburg/Saar, in Anerkennung ihrer Forschungen über den Einfluss des Zellregulatorgens p53 auf den neuronalen Zelltod bei familiärer ALS.
Dr. med. Maggi Walter, Friedrich-Baur-Institut der Ludwig-Maximilians-Universität München, erhielt den mit 10 000 DM dotierten dritten Preis. Gewürdigt wurden ihre klinischen Therapiestudien bei progressiven Muskeldystrophien und entzündlichen Muskelerkrankungen.

Internationaler Balintpreis für Medizinstudenten – verliehen von der „Stiftung für Psychosomatik und Sozialmedizin“, Ascona. Dotation: insgesamt 10 000 sFr., an Eric Kampmann, Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen (3 000 sFr.), Monica Toma, Universität Marburg (2 500 sFr.), Beatrix Udvarhely, Semmelweis-Universität Budapest/Ungarn (2 000 sFr.), Myriam E. Schlickert, Witten (1 750 sFr.), Hegyi Csilla, Oderhein-Secuiesc/Rumänien (750 sFr.). Die Preisträger stellten in ihren Arbeiten eine erlebte Erfahrung im Umgang mit Patienten vor, wie sich diese wirksam umsetzen lässt und welche Perspektiven sich daraus für die weitere Entwicklung ergeben.

Rudolf-Virchow-Preis – verliehen durch die Deutsche Gesellschaft für Pathologie e.V., an Privatdozent Dr. med. Franz Dombrowski, Pathologisches Institut der Universität Bonn („Tumor-Entstehung nach intrahepatischer Pankreasinsel-Transplantation bei diabetischen Ratten“).

Friedrich-Deich-Preis – für Wissenschaftsjournalismus, verliehen von der Friedrich-Deich-Stiftung im Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie e.V., Frankfurt/Main, Dotation: 10 000 DM, an Ute Eberle, als freiberufliche Journalistin tätig. Ausgezeichnet wurde der Artikel „Einschnitt ins Leben“, erschienen in Nr. 28/1999 der Wochenzeitschrift „Die Zeit“. Der mit 5 000 DM dotierte zweite Preis ging an die „Zeit“-Autorin Anika Geisler. Ausgezeichnet wurde ihr Beitrag mit dem Titel „Die Ohrmacher“. Der dritte Preis ging an Sina Bartfeld, Hamburg, in Würdigung ihres im „Hamburger Abendblatt“ am 19. Januar 2000 erschienenen Artikels mit dem Titel „Die Kunst des Pillendrehens“. EB
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