ArchivDeutsches Ärzteblatt39/2000Hildesheimer Erklärung: Risiken minimieren

AKTUELL: Akut

Hildesheimer Erklärung: Risiken minimieren

Dtsch Arztebl 2000; 97(39): A-2489 / B-2126 / C-1991

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LNSLNS CDU/CSU-Fraktion weist auf die Chancen
der Gentechnologie hin.


Der Geschäftsführende Vorstand der CDU/CSU-Fraktion fordert die Bundesregierung dazu auf, die Chancen der Gentechnologie nicht durch „technikfeindliche Ressentiments zu verspielen“. Die Gentechnologie biete Chancen zur Heilung bisher unheilbarer Krankheiten und damit zur Linderung von Schmerz und Leid, heißt es in einer vom Fraktionsvorsitzenden Friedrich Merz vorgestellten Hildesheimer Erklärung. Der Mensch dürfe jedoch nicht zum Objekt von Wirtschaftsinteressen werden. Die Unverfügbarkeit des eigenen Genoms und der Schutz seiner Daten seien unveräußerliches Recht jedes Menschen. Die Union ist für den Einsatz zellbiologischer Methoden zur Heilung von schweren Krankheiten. Eingriffe in die menschliche Keimbahn und das Klonen lehnt sie ab. Gefordert wird die „Schaffung von gesetzlichen Rahmenbedingungen, die die Risiken der Humangenetik minimieren.“ Deshalb müsse auch das Embryonenschutzgesetz fortentwickelt werden.
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