ArchivDeutsches Ärzteblatt39/2000Bemessungsgrenze: Angleichung an West-Niveau

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Bemessungsgrenze: Angleichung an West-Niveau

Dtsch Arztebl 2000; 97(39): A-2488 / B-2125 / C-1990

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LNSLNS Im Osten steigt die Beitragsbemessungsgrenze um 23,9 Prozent.

Die Beitragsbemessungsgrenze in der Gesetzlichen Kran­ken­ver­siche­rung (GKV) wird in den neuen Bundesländern zum 1. Januar 2001 an das Westniveau angeglichen. Sie liegt derzeit bei 5 325 DM in den neuen und 6 450 DM in den alten Bundesländern und wird bundesweit auf 6 600 DM steigen.
Nach der jährlichen Anpassung an die Lohn-und Gehaltsentwicklung erhöht sich die Grenze im Westen um 2,3 Prozent. Für Ostdeutschland bedeutet dies eine Steigerung um 23,9 Prozent, obwohl die Gehaltsrelationen zwischen Ost- und Westdeutschland im letzten Jahr nahezu konstant geblieben sind. Rechtliche Grundlage ist das „Gesetz zur Rechtsangleichung in der Gesetzlichen Kran­ken­ver­siche­rung“, das am 1. Januar in Kraft trat.
Danach soll Ostdeutschland nicht länger als „besondere Rechtseinheit“ behandelt werden. Die Angleichung bilde ein Gegengewicht zu den Zuschüssen, die in der GKV von West nach Ost geflossen sind, sagte Udo Barske, Sprecher des AOK-Bundesverbandes. Die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände kritisiert die Angleichung als „Abkassierungsmodell“.
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