ArchivDeutsches Ärzteblatt39/2000Saarland: Sorgenkind Krankenhaus

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Saarland: Sorgenkind Krankenhaus

Dtsch Arztebl 2000; 97(39): A-2490 / B-2130 / C-1886

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LNSLNS Ein neuer Krankenhausplan soll helfen, die Kosten zu senken.
Die saarländische Ge­sund­heits­mi­nis­terin Dr. Regina Görner (CDU) hat am Montag ein Gutachten entgegengenommen, auf dessen Basis der nächste Krankenhausplan im Saarland erstellt werden soll. Verfasser ist Prof. Dr. Hans-Heinrich Rüschmann von der Gesellschaft für Systemberatung im Gesundheitswesen, Kiel. Görner hatte kürzlich in Berlin darauf hingewiesen, dass einem neuen Krankenhausplan als Instrument zum Abbau von Überkapazitäten zentrale Bedeutung zukomme. Der Bettenindex liege im Saarland bei 76,9 Betten je 10 000 Einwohner, im Bundesdurchschnitt bei 69,7.
Görner kündigte an, sie wolle sich mit den Kassen, der Krankenhausgesellschaft und den Gewerkschaften über die Zukunft der Krankenhäuser verständigen. Personalabbau werde es geben. Ziel sei es jedoch nicht, ein Haus ganz zu schließen und zum „Märtyrerkrankenhaus“ zu machen.
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