VARIA: Personalien

Gestorben

Dtsch Arztebl 2000; 97(39): A-2552 / B-2194 / C-2041

Hübner, Klaus

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LNSLNS Prof. Dr. med. Wolfgang Rotter, emeritierter Ordinarius für Pathologie an der Universität Frankfurt am Main, starb am 7. Juli, zwei Monate vor seinem 90. Geburtstag.
Rotter studierte Medizin in Berlin, habilitierte bei Franz Büchner in Freiburg für Allgemeine Pathologie und Pathologische Anatomie und wurde 1949 in Kiel bei Walter Büngeler zum außerplanmäßigen Professor ernannt. 1954 erhielt Rotter den Ruf auf den ordentlichen Lehrstuhl für Pathologie und Pathologische Anatomie in Gießen und 1960 als Nachfolger von Arnold Lauche in Frankfurt am Main. Wissenschaftlich standen experimentelle Untersuchungen über die Auswirkungen des Sauerstoffmangels lange im Vordergrund, denen vor allem morphologische Untersuchungen auf dem Gebiet der Herz-Kreislauf- und Nierenpathologie folgten. Rotter war der erste, der die moderne, auf Punktionsbefunden beruhende Einteilung der Glomerulonephritiden vertreten und eine aktuelle, immunhistochemisch untermauerte Nierendiagnostik aufgebaut hat.
Professor Rotter ist am 30. September 1978 emeritiert worden. Im November 1990 wurde ihm vom Dekan des medizinischen Fachbereichs der Universität Frankfurt am Main in Anerkennung seiner wissenschaftlichen Verdienste die Plakette des Fachbereichs verliehen, die vor ihm wenige herausragende Persönlichkeiten Frankfurts erhalten hatten. Klaus Hübner
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