ArchivDeutsches Ärzteblatt40/2000Krankenkassen: Richtlinie gegen Fehlbelegung

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Krankenkassen: Richtlinie gegen Fehlbelegung

Dtsch Arztebl 2000; 97(40): A-2576 / B-2200 / C-2064

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LNSLNS Medizinischer Dienst soll prüfen.
Die Spitzenverbände der gesetzlichen Krankenkassen haben sich auf eine neue Richtlinie zur Fehlbelegungsprüfung in Krankenhäusern verständigt, wonach der Umfang der Fehlbelegung mit Pflegefällen in einzelnen Krankenhäusern ermittelt werden soll. Der Medizinische Dienst der Krankenkassen (MDK) soll von den Krankenkassen oder deren Verbänden beauftragt werden, Patientendaten in ausgewählten Krankenhäusern zu überprüfen. Die Bewertung, ob eine Fehlbelegung vorliegt, erfolgt nach internationalen Beurteilungskriterien. Dazu gehören medizinische Leistungen (beispielsweise Operationen, Diagnosen) und Daten zum Behandlungsfall (zum Beispiel Belegungstage, Entlassungs- und Einweisungstage, Aufnahmedaten). Der MDK stellt einen Prüfbericht aus. Dieser soll den Umfang der Fehlbelegung im Vergleich zu statistischen Kennzahlen auf Bundesebene ausweisen. Der Medizinische Dienst der Spitzenverbände der Krankenkassen (MDS), Essen, ist beauftragt worden, die Daten auf Bundesebene zusammenzufassen und eine jährlich erscheinende Fehlbelegungsstatistik zu veröffentlichen.
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